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Auflösung: Stiller Uni-Abgang

Der Protest gegen die Auflösung von Deutschlands einziger Uni für Studierende ohne Abitur ist nicht gerade lautstark. Selbst vor den Türen der Hochschule sind die Parolen lahm.

Selbst vor den Türen der bestreikten Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (HWP) sind die Parolen zahm. "Besetzt" oder "HWP-Gesetz verhindern" steht auf den wenigen Transparenten. Dabei hat die HWP als bundesweit einmalige Hochschule des Zweiten Bildungswegs eine bewegte Geschichte mit vielen prominenten Absolventen. Dazu gehören der frühere schleswig-holsteinischen Ministerpräsident Björn Engholm (SPD) ebenso wie der frühere BDI-Chef Olaf Henkel oder der langjährige Vorsitzende der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG), Roland Issen.

Zurzeit studieren an die 3000 Männer und Frauen an der HWP

Die DAG ist längst Geschichte "und das wird die HWP auch bald sein", befürchtet AStA-Sprecher Bela Rogalla. "Der CDU-Senat in Hamburg will die HWP mit ihrem einmaligen Bildungs- und Forschungsprofil zerschlagen", sagt er. Der jetzt verabschiedete Gesetzentwurf zur Bildung einer gemeinsamen Fakultät von HWP und den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Uni Hamburg sei alles andere als ein "Bestandsschutz". Der besondere Hochschulzugang für Menschen ohne Abitur, das interdisziplinäre Studienprofil und das Teilzeitstudium seien nicht abgesichert. Wissenschaftssenator Jörg Dräger (parteilos) hatte lediglich erklärt, in der Gründungsphase bis zum Wintersemester 2008/2009 blieben die Zugangsmöglichkeiten für Bewerber ohne Abitur erhalten.

An der HWP studieren nach Angaben ihrer Präsidentin Dorothee Bittscheid zurzeit knapp 3000 Frauen und Männer. Vom Sommersemester 2005 an soll Hamburgs kleinste Uni ihre Eigenständigkeit verlieren. "Ich finde die ideologisch gefärbte Entscheidung, die HWP aufzulösen, grundfalsch", sagt Bittscheid. Die Kompetenz der Hochschule liege darin, "die Unterschiedlichkeit von Erfahrungs- und Bildungshintergründen für den Studienerfolg zu nutzen". Das sei für den gesamten Arbeitsmarkt interessanter denn je.

Die Berufschancen für HWPler sind "nach wie vor besonders gut"

Rund ein Drittel der HWP-Studenten haben kein Abitur, sondern eine Aufnahmeprüfung erfolgreich bestanden, betont Bittscheid. Der Rest seien Abiturienten mit einem guten Notenschnitt. "Wir haben besonders motivierte und leistungsstarke Studenten", erklärt die Präsidentin. So sind die Berufschancen für HWP-Absolventen nach ihren Worten "nach wie vor besonders gut". Studienbegleitende Prüfungen, wie es sie hier schon seit Jahrzehnten gebe, seien an einigen Unis immer noch Reformziele.

Die HWP startete am 1. November 1948 als bundesweit erste - und inzwischen wieder einzige - Hochschule des zweiten Bildungsweges als "Akademie für Gemeinwirtschaft". Gründungsrektor war der Volkswirtschaftsprofessor und spätere Bundeswirtschaftsminister Klar Schiller (SPD). Die Vorlesungen begannen zunächst mit 71 Studierenden in einer alten Villa. Das Lehrangebot richtete sich vor allem an Menschen mit Berufserfahrung. Die Idee für die HWP-Gründung war von Gewerkschaften, Konsumgenossenschaft und der SPD ausgegangen. 1991 erhielt die HWP Promotions- und Habilitationsrecht und wurde kurze Zeit später in die Gruppe der Universitäten aufgenommen.

Maja Abu Saman, dpa

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(