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Frauke Petry schimpft über das ZDF und Dunja Hayali

Zwei Mal ließ Frauke Petry einen Besuch beim ZDF-"Morgenmagazin" platzen. Nun erklärt sie, warum. Sie habe ein "deutlich reduziertes" Interesse an einem Gespräch mit einer "Politaktivistin" wie Dunja Hayali, bekundet Petry.

Frauke Petry attackiert nach zwei geplatzten TV-Auftritten beim ZDF-"Morgenmagazin" Moderatorin Dunja Hayali

Frauke Petry attackiert nach zwei geplatzten TV-Auftritten beim ZDF-"Morgenmagazin" Moderatorin Dunja Hayali

Zweimal hat das ZDF-"Morgenmagazin" Frauke Petry in den vergangenen Tagen zum Gespräch eingeladen. Doch trotz vereinbarten Terminen ließ die AfD-Chefin beide Interviews sausen. Über die Gründe verbreiteten sich sofort Gerüchte. Petry fürchte sich vor der Moderatorin Dunja Hayali und deren scharfen Fragen, munkelte man. Nun meldete sich Petry persönlich zu Wort und erklärte via Pressemitteilung, warum sie auf ein Erscheinen beim "Morgenmagazin" verzichtete. 

"Solange vor allem öffentlich-rechtliche Fernsehsender ihren Auftrag, so neutral wie möglich das pluralistische Meinungsbild darzustellen, dadurch missverstehen, indem sie offensichtliche Politaktivisten wie Dunya Hayali ein derartige breites öffentliches Forum bieten, ist mein persönliches Interesse, in diesem Rahmen über die aufstrebende Alternative für Deutschland zu berichten, deutlich reduziert", heißt es in der Pressemitteilung, die dem "Handelsblatt" vorliegt. 

Frauke Petry empfiehlt dem ZDF, die Personalie Hayali zu überdenken

Dabei griff Petry gezielt Hayali an. Sie habe Probleme damit "ihre journalistische Arbeit in einem aus Steuergeldern finanzierten Sender von ihrer politischen Einstellung zu trennen", schrieb die AfD-Chefin. Um ihren Standpunkt zu begründen, verwies Petry auf Hayalis Engagement bei den Vereinen "Gesicht zeigen" und "Respekt! Kein Platz für Rassismus".

Sie betrachte die Moderatorin "zunehmend mehr als politische Aktivistin denn als professionell arbeitende Journalistin", so die 41-Jährige. Dem ZDF empfahl die Personalie Hayali zu überdenken: "Es sieht so aus, als würde im Moma dringend frischer Wind gebraucht."

Was Petry offenbar ganz besonders erbost hat, ist der Umstand, dass das ZDF die interne Kommunikation mit der AfD öffentlich gemacht hat. Der Mainzer Sender hatte mitgeteilt, dass Petry den ersten Termin am Montag einfach vergessen und den am Dienstag zeitlich nicht habe wahrnehmen können.


ivi
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