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Kennedy stand dort, Arafat und die Nationalelf auch - auf dem berühmten Balkon des Frankfurter Römer lassen sich prominente Gäste gern bejubeln. Eines der bekanntesten Rathäuser Deutschlands wird jetzt 600 Jahre alt.
Im 10. Jahrhundert gegründet, überlebte das Heilige Römische Reich Deutscher Nation mehrere Herrscherdynastien und blutige Kriege, bis es hunderte Jahre später aufgelöst wird. Wissen Sie noch, was ein Kurfürst ist oder wer der letzte Kaiser war? Testen Sie sich.
Vor 200 Jahren besiegte die Armee Napoleons die alliierten Armeen Österreichs und Russlands. Der Sieg bedeutete das Ende des Römischen Reiches Deutscher Nation und wird in Frankreich noch heute gefeiert.
Für diese Erde, auf der wir wohnen. Auch bei klirrender Kälte macht eine große Schlacht mächtig Freude. Unter Anleitung eines US-Schauspielers ließen rund 4.000 Enthusiasten die Säbel klirren.
Von Päpsten gekrönt, aus der Kirche verbannt, von Kurfürsten gewählt, dann bitter bekriegt: Die Kaiser des Heiligen Römischen Reiches hatten es schwer, das Riesenimperium zusammenzuhalten. Vor 200 Jahren ging es unter. Ohne Fanfare.
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Franz II. Joseph Karl aus dem Haus Habsburg-Lothringen war als Franz II. von 1792 bis 1806 der letzte Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, und 1804 bis 1835 als Franz I. Kaiser von Österreich. Von 1792 bis 1835 war er König von Böhmen, Kroatien und Ungarn. Seine Hausmacht waren die habsburgischen Erblande. Um dem Hegemoniestreben des französischen Kaisers Napoléon Bonaparte in Mitteleuropa zu begegnen und die habsburgische Kaiserkrone weiterzuführen, rief er sich 1804 als Franz I. zum Kaise...