Mit einem Jahr Verspätung eröffnet das Waldorf Astoria. Berlins neuestes Fünf-Sterne-Hotel muss sich gegen eine starke Konkurrenz und weitere Neueröffnungen durchsetzen. Ein luxuriöser Überblick. Von Till Bartels
Waldorf Astoria Berlin
Verzögerungen bei Großbauten in Berlin sind wir gewohnt. Nicht nur der neue Großflughafen im Süden der Hauptstadt, auch die Eröffnung des neusten Luxushotels wurde immer wieder verschoben: das Waldorf Astoria am Berliner Bahnhof Zoo. Doch im Gegensatz zum Starttermin vom Airport Berlin Brandenburg öffnet das Flaggschiff der Hilton Gruppe in der ersten Januarwoche seine Türen - über ein Jahr später als geplant.
Nachdem zum Jahresende am Tag der offenen Tür 4500 Berliner, die sich über die Homepage zu einer Führung angemeldet hatten, einen ersten Blick in das Hochhaushotel werfen durften, werden nun die ersten Gäste erwartet. Für Nächte ab dem 9. Januar können endlich Zimmer gebucht werden - zu Übernachtungspreisen ab 280 Euro für das 42 Quadratmeter große Standardzimmer bis zu 12.000 Euro für die Präsidentensuite.
Die Berliner Luxusherberge der Hilton Gruppe orientiert sich am Art-decó-Stil des berühmten Waldorf Astoria an der Park Avenue in New York und zielt auf ein internationales Publikum. Das neue Haus vergrößert das Bettenangebot im stark umkämpften Markt der Berliner Fünf-Sterne-Hotels, was einen Vorteil für Berlinbesucher hat: Im Vergleich zu den Durchschnittspreisen in London, Paris oder Rom sind die Berliner Betten geradezu günstig. Außerhalb von Messezeiten sind Zimmer durch Last-Minute-Angebote einiger Luxushäuser für gut 100 Euro zu haben.
www.waldorfastoriaberlin.com
Auf den folgenden Seiten der Fotostrecke stellen wir die Hauptkonkurrenten des Waldorf Astoria am Berliner Hotelmarkt vor.