Fußball
Union will Premiere beim Angstgegner – Hertha nachlegen

Union Berlin will im sechsten Bundesliga-Duell den ersten Sieg gegen den 1. FC Heidenheim feiern. (Archivbild) Foto: Soeren Stac
Union Berlin will im sechsten Bundesliga-Duell den ersten Sieg gegen den 1. FC Heidenheim feiern. (Archivbild) Foto
© Soeren Stache/dpa
Union Berlin könnte mit einem Sieg in Heidenheim dem Klassenerhalt einen großen Schritt näherkommen. Hertha arbeitet weiter an der Aufholjagd.

Union Berlin kann sich am 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga dem Hauptziel Klassenerhalt nähern. Mit einem Sieg beim 1. FC Heidenheim am Samstag (15.30 Uhr/DAZN und Sky) hätten die Eisernen fünf Spieltage vor Saisonende 35 Zähler auf dem Konto. 

Doch in bisher fünf Vergleichen in der Bundesliga holten die Köpenicker lediglich ein Unentschieden. Im Hinspiel führte die Mannschaft von Union-Trainer Steffen Baumgart bis zur 90. Minute mit 1:0, um in der Nachspielzeit noch zwei Treffer zu kassieren.

Im Rückspiel beim aktuellen Tabellenletzten kann Baumgart bis auf Ersatztorhüter Matheo Raab und Robert Skov auf den gesamten Kader zurückgreifen, dem erstmals auch der gerade 16 Jahre alt gewordene Linus Güther angehören könnte. Baumgart traut dem Talent, das bei den Profis mittrainiert, eine große Karriere zu.

Keine erhöhte Polizeipräsenz im Olympiastadion

Während Union die nötigen Zähler zum Klassenerhalt sammeln möchte, will Hertha BSC im Unterhaus die Aufholjagd zu den Aufstiegsrängen fortsetzen. Den 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen sollen am Samstag drei weitere Zähler im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (13.00 Uhr/Sky) folgen. Hertha liegt derzeit fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz und muss gegen die Pfälzer auf Josip Brekalo verzichten, der nach seinem Platzverweis beim 1:0-Sieg bei Dynamo Dresden für zwei Spiele gesperrt wurde.

Nach den Fan-Ausschreitungen in Dresden wurden das Spiel und die Vorfälle im Rahmen der Sicherheitsbesprechung von der Polizei thematisiert und bewertet. Für das Heimspiel sei aber keine erhöhte Polizeipräsenz vorgesehen. Rund 300 Beamte sollen im Einsatz sein.

dpa