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5. Februar 2010, 08:03 Uhr

Last Minute nach Little Britain

Wer als Mitteleuropäer im tristen Winter Sonne tanken will, steuert gern die Kanaren an. Erreichbar in vier Stunden Flugzeit, angenehme Temperaturen bereits zu Jahresbeginn. Doch der Kurzurlaub kann im Kulturschock enden. Begegnung mit einer Insel, die ihre besten Jahre hinter sich hat. Von Felix Disselhoff

Lanzarote, Kanaren, Ryanair, Briten, Engländer, Urlaub, Reise

Weißer Strand auf der Vulkaninsel: Die Playa Blanca im Süden ist vom Tourismus geprägt© Peter Zimmermann/DPA

Sechs Jahre ist es her, seitdem ich das letzte Mal Fuß auf kanarischen Boden gesetzt habe. Beinahe 30-mal hatte ich die Kanaren bis zum Beginn meiner Studentenzeit besucht, kannte Lanzarote wie meine eigene Westentasche. Das Wiedersehen sollte schön werden, aber günstig sein. Also wird nach dem Prinzip Baukasten gebucht: erst Hin-, dann Rückflug, schließlich die Unterkunft für zehn Tage. Wer braucht Halbpension, wenn er nur unterwegs ist? Einen Tag später ist das Urlaubspuzzle perfekt: Hin- und Rückflug mit Ryanair, Anfahrt mit dem Auto, die Unterkunft in einem Bungalow. Gesamtpreis mitsamt Mietwagen: 290 Euro. Für zehn Tage mehr als billig. Doch was wird mir die "karge Schönheit" dafür bieten?

Eisige Verkaufsveranstaltung

Die Reise selbst startet mit einer Kakophonie aus mürrischem Bordpersonal, einer Bikertruppe und null Beinfreiheit. Der Tatort: Düsseldorf-Weeze, das rein gar nichts mit Düsseldorf zu tun hat, sondern ein 100 Kilometer entfernter ehemaliger Militärflughafen ist. Der kleine Flughafen fordert auf seiner Website die Ryanair-Kunden extra dazu auf, überpünktlich einzuchecken. Falls man zufällig im falschen Düsseldorf steht, kann man so immer noch eine so hektische wie teure Taxifahrt an die holländische Grenze antreten. Nach einer Nacht ohne Schlaf und vier Stunden Fahrt sorgt der Check-in mit militärischem Drill für neue Ernüchterung: "Gepäck muss in Halterung passen, nur 20 Pfund, alles drüber kostet 20 Euro pro Kilo." Solche Bordellpreise verwundern kaum, muss der paradiesisch günstige Flugpreis von 53 Euro mit ein paar Zusatzverdiensten angedickt werden. So gestaltet sich der vierstündige Flug auch als Mischung aus kontrolliertem Schlafentzug und erbarmungsloser Butterfahrtsverkaufe. Ryanair nutzt die Offerte der spanischen Regierung zur Ankurbelung des Tourismus: Fluggesellschaften, die mehr Urlauber als im Vorjahr bringen, müssen keine Flughafengebühren zahlen.

In der Tradition osteuropäischer Drückerkolonnen kündigt das ukrainische Flugpersonal im 15-Minuten-Takt "Pörrrfume", "Smoke Free Sigarettes" und "Buuutiful Watches" an. Schlafende Passagiere reißt die schnarrende Stimme aus den übersteuerten Boxen aus den Träumen. Mein Sitznachbar Dennis friert, an der Innenwand hat sich Eis gebildet. "Das ist doch kein Flug hier, das ist Gehirnwäsche!", mault der Bär von Mann, genau wie seine bis zum Hals tätowierten Kollegen vor und hinter mir. Auf seiner Weste steht in alten deutschen Lettern "Gremium". Dennis und seine Gang gehören zum ältesten Bikerclub Deutschlands, berüchtigt für Menschenhandel, Drogen, Prostitution. Auf den eigens für den Urlaub gedruckten Shirts steht in großen Lettern "Hardcore Lanzarote". Die Ansage wurde auch für mich zum Programm.

Bauruinen und Schlaglöcher entlang der Einkaufsmeile

Denn was mir nach der Landung bei angenehmen 29 Grad entgegenschlägt, hat recht wenig mit Urlaubsfeeling gemein. Die Taxifahrt vom Flughafen in das belebte Hafenstädtchen Puerto del Carmen gleicht einem Truppentransport durch militärisches Testgebiet. Abseits von den großen Ortschaften prägen Bauruinen, leerstehende Häuser und dahinrostende Baukräne das Bild der Insel. Auch Puerto del Carmen selbst hat an Charme eingebüßt. Abseits der Saison gleicht die Stadt mit ihrer langgezogenen Avenida einer alten Hure, die sich für den kommenden Freier notdürftig auf Vordermann bringt. Tiefe Schlaglöcher, unverputzte Risse in den Fassaden der Geschäfte und dampfender Teer lassen die Strandpromenade außerhalb der Saison wie ein zahnloses Ungeheuer aussehen.

Aber den Urlaub verbringt man ja nicht in einer Einkaufsmeile. Unseren kleinen Bungalow in Strandnähe hatten wir im Internet ausfindig gemacht. Gebucht über Hostelbookers.com. Preiswert, schnell und problemlos. Dachten wir. Denn Pedro, Herr über einige hundert Bungalows, weiß von unserer Reservierung nichts. Hostelbookers hat die Provision für die Vermittlung eingestrichen, aber nie reserviert. Pedro besorgt uns einen Ersatzbungalow. Unser Plan - ein Auto mieten, Party machen, im Meer schnorcheln und auf einer Insellänge von nur 78 Kilometern ein wenig den Entdecker spielen - konnte weiterverfolgt werden.

Manrique, der Retter der Insel

Programmpunkt Party sollte gleich am ersten Abend stattfinden: Man empfahl uns einhellig das Centro Atlantico. 25 Clubs auf zwei Ebenen, ein Eldorado für Touristen und Canarios (so heißen die Inselbewohner). Das Partyparadies gleicht einer Westernstadt nach dem Goldrausch. Von 25 Clubs haben nur vier geöffnet - und selbst die sind schlecht besucht. Aus den Boxen schallen britische Urlaubsklassiker: S Club 7, Ronan Keating und Westlife. Mütter trinken um die Wette mit Töchtern, deren Röcke die Länge von Hüftgürteln haben.

Lanzarote ist, wie auch Fuerteventura, Teneriffa und Gran Canaria, in den vergangenen Jahren zu einem klassischen Pauschalreiseziel für Briten, Deutsche und Skandinavier mutiert. Nicht Sehenswürdigkeiten und Landschaft sind entscheidend, sondern Sonnengarantie und Partyspaß. 1,3 Millionen Urlauber kamen 2009, fast 14 Prozent weniger als 2008. Besonders die Deutschen sind der Vulkaninsel untreu geworden. Reisten vor zehn Jahren noch 500.000 Deutsche an, waren es 2009 nur noch 250.000, zehn Prozent weniger als 2008. Viele Deutsche entdeckten nun die All-inclusive-Anlagen in der Türkei und Ägypten, die ebenso verlässlich Sonne und Unterhaltung anbieten, nur häufig günstiger. Die Briten hingegen kommen weiterhin, mehr als 700.000 waren es 2009, wenngleich auch hier die Touristiker ein Minus von 14 Prozent hinnehmen mussten. Aber vor allem die älteren Briten, die von der Finanzkrise und ihren Folgen kaum betroffen sind, lieben die Insel. "Die Hoteliers haben sich übermäßig auf den britischen und irischen Markt konzentriert", sagt Lanzarotes Tourismusdirektor Héctor Fernández Manchado. Verstärkt will man in diesem Jahr um deutsche Touristen werben, das Image der Insel aufpolieren.

Schuld ist der Klimawandel

Die Entwicklung Lanzarotes der vergangenen zehn Jahre widerspricht den hehren Zielen, die die Tourismusverantwortlichen heute ins Feld führen. Sie propagieren den sanften Tourismus, legen Wert auf Umweltschutz, haben gigantische Werbeplakate verboten und schränken Hotelbauten ein. Dank des einheimischen Künstlers César Manrique, der mit Skulpturen, Bauwerken und Gedanken die Entwicklung seiner Heimat prägte, blieb die Insel bis in die 80er Jahre von den fiesen Ausprägungen des Massentourismus verschont. Nach Manriques Tod 1992 gerieten manche seiner Leitlinien in Vergessenheit. Ein Großteil der 130.000 Canarios lebt vom Tourismus. Jetzt klagt man über ausbleibende Gäste und erinnert sich an die Manriqueschen Grundsätze.

Allerdings hat der ein oder andere ganz eigene Erklärungen. "Das liegt am Klimawandel. Bin ich mir sicher. In der Hauptsaison ist das Wetter grottig, in der Nebensaison scheint die Sonne", sagt Mike. Zusammen mit ein paar Kollegen gehört ihm einer der Clubs, die noch geöffnet haben. Er kam vor drei Jahren nach Lanzarote. Ein Freund meinte, hier könnte man noch richtig Geld verdienen. Doch die Überzahl der britischen Rentner lähmt das Geschäft. "Die liegen nur am Pool und geben wenig Geld aus", meint Mike. Allzu lange will er auch nicht mehr bleiben.

Abseits britischer Trampelpfade

Der nächste Morgen bestätigt Mikes These. Schon um zehn Uhr sind sämtliche Liegen um den trostlosen Pool mit Vertretern der britischen Mittelschicht belegt. Vereins-Tattoo auf der Schulter, die Badehose von Umbro, der Oberkörper hummerrot. Das ist nicht Lanzarote, sondern Little Britain. Die Restaurants servieren nicht Tapas, sondern Egg, Bacon and Ham. Die Promenade ist gesäumt von Pubs und Inns. Selbst viele der spanischen Restaurants gehören britischen Auswanderern. Die Insel hat sich ihr eigenes Grab geschaufelt: Engländer spielen Engländern vor, wie Spanien sein sollte. Ohne Folklore und inseltypische Spezialitäten, dafür mit Premier League auf Flachbildschirmen und Guinness bis zum Abwinken.

Abseits der Städte hat sich die Insel noch etwas von ihrem ursprünglichen rauen Charme erhalten. Wer überfüllte Strände meiden will und mit dem Leihwagen ein paar huckelige Pisten verkraftet, findet an den Papagayos, einer Bucht aus sieben Stränden, Ruhe und Entspannung. Wer sich kulturell unterhalten möchte, kann in Teguise, der ehemaligen Hauptstadt der Insel, auf den Pfaden kanarischer Geschichte wandeln oder in den Grotten der "Jameos del Aqua" klassischen Konzerten lauschen. Und will man sein Erspartes nicht für Souvenirs ausgeben, lädt die Hauptstadt Arrecife auf einen Einkaufsbummel durch die Altstadt ein. Geheimtipp: Im El Notario, im Anwaltsviertel der Hauptstadt, bekommen Sie das wohl beste Frühstück der Insel. Englische Touristen sucht man hier vergebens. Die restlichen Urlaubstage rauschen außerhalb britischer Kleinstkolonien nur so dahin.

Wer sich ein wirkliches Bild von Land und Leuten machen will, sollte ohne Angst abseits der Hauptstraßen die Insel erkunden. Schnell merken wir, dass nicht nur die kanarische Natur karg ist. Abseits der Avenidas, in den Ausläufern der Industriegebiete, leben Menschen illegal in selbstgebauten Lehmhütten. Ohne Arbeit, ohne finanzielle Unterstützung, ohne Perspektive. Für ein paar Euros fahren sie Touristen mit kleinen Booten raus aufs Meer. Zum Wrack des britischen Frachters "Temple Hall", der am 31. Oktober 1981 auf Grund lief, auseinanderbrach und seither im Wasser vor sich hinrostet. Genau wie seine Attraktionen und seine Touristen wird Lanzarote älter, gebrechlicher, lustloser. Als wir nach zehn Tagen ein wenig gebräunt und vom starken Wind zerwühlt ins Flugzeug steigen, sind wir uns einig: Die eigenwillige Vulkanschönheit hat ihre besten Jahre hinter sich.

Von Felix Disselhoff
 
 
KOMMENTARE (10 von 53)
 
SpringbokCT (07.02.2010, 17:49 Uhr)
Kompliment, Herr Disselhoff
Sie sagten am Freitag in einen Kommentar: "und ihnen ist klar, dass sie gerade nicht den stern, sondern stern.de lesen?" Welchen Unterschied Sie damit ansprachen, blieb aber offen.

Zu vermuten ist, dass es hier bei der kostenlosen Web-Version bez. der Werbepartner um die Anzahl der Klicks geht. Nunja, wenn die Anzahl der Klicks sich proportional zu der Anzahl der Kommentare verhält, scheint es Ihnen ja mit den provokanten Thesen gelungen zu sein. Kann man damit ein Studium finanzieren?

Wenn ich mir noch einen Tipp erlauben darf: Neid! Der Neid der Leser zu erwecken funktioniert hier immer. Statt Slogans wie, "Abseits der Saison gleicht die Stadt mit ihrer langgezogenen Avenida einer alten Hure, die sich für den kommenden Freier notdürftig auf Vordermann bringt", sollten Sie dann vielleicht über den Wasserverbrauch von "Lanzarote Golf Resort" berichten.


Die Reaktion der besserwissenden Deutschen, die ander Länder gerne belehren, wäre dann etwa so zu erwarten:
"XXXXX (23.06.2008, 09:30 Uhr)
Die Verschwendung...
... des kostbaren Guts Wasser in Spanien ist doch mittlerweile legendär. Das der Stern dieser Entwicklung auch noch eine Werbeplattform bietet, naja...
Warten wir mal, wann die spanischen Bauern endlich die ersten Golfer an die Lanternen hängen."

statt:

"Es gibt naemlich 2 Arten von britischen Urlaubern: die gut gekleideten aelteren Herrschaften oder der halbnackte fette
Proll, der dich rot, verschwitzt und besoffen auch noch anrempelt auf dem schmalen Gehweg an der Avenida. Das ist derselbe, der sich morgens eine fettige Wurst mit baked beans auf den Teller schaufelt, nachdem er mit seinen Handtuechern die Poolliegen reserviert hat, kein Klischee sondern Realitaet."
SandokanXL (07.02.2010, 15:47 Uhr)
Da hat der Autor 290 ? für 10 Tage Urlaub bezahlt und dann sowas...

Rocker auf dem Ryanairflug, Hostelbookers.com, englische Mittelschicht am Pool, statt Business-Class, Finca und Sekt&Schnittchen...

Der Artikel ist in der Tat unterstes Praktikantenniveau und bedient nun wirklich jedes Klischee. Vielleicht mal bei der BILD bewerben? Die haben für solche Schreiber immer ein offenes Ohr...

Am Ende bekommt man eben das, was man bezahlt...und das nicht nur auf Lanzarote...
tvc64 (06.02.2010, 22:48 Uhr)
Hallo ?
Wer pöbelt denn ? Nicht so empfindlich, mein Lieber. Sie haben in Ihrem Artikel die Rethorik-Keule ausgepackt und kräftig polemisiert. Leser, die die Insel gar nicht kennen, müssen einen katastrophalen Eindruck aufgrund des Artikels gewinnen. So geht´s nicht. Mit Sicherheit können Sie differenzierter schreiben, glaub ich gern. Aber hier haben Sie auf die Pauke gehauen und ne ganz schöne Welle gemacht, da kommt das angebliche Engagement für die Sache nicht mehr so richtig glaubwürdig rüber. Den feinsinnigen Unterschied, dass Sie nicht über "die Insel", sondern über "den Tourismus" richten, macht doch keiner, der Ihren Rundumschlag liest.

Ich bleib dabei: wie kaum eine anderes Gebiet unter europäischer Sonne hat Lanzarote einen Spagat geschafft. Es hat die Visionen eines C. Manrique verinnerlicht, die Ökonomie des Fremdenverkehrs dabei nicht verschmäht und schließlich die Natur weitestgehend geschützt. Wer Lanzarote auf sich wirken lässt, statt nur das Haar in der Suppe zu suchen, der wird begreifen, dass die Synthese aus wirtschaftlichen, kulturellen und natur-konservativen Interessen geglückt ist. Vielleicht nicht perfekt, aber es allen recht zu machen, ist sowieso unmöglich.
duesburg (06.02.2010, 20:45 Uhr)
tourismus
ja, natürlich bin ich der autor des artikels. und lieber tvc64 und SpringbokCT: ich habe lanzarote und fuerteventura dutzende male besucht und habe auf lanzarote verwandte, die seit über 15 jahren auf der insel wohnen und ihr leben bestreiten. natürlich werden sie auch das wieder als pöbel-vorlage nutzen. wenn sie überhaupt noch eine vorlage brauchen, um zu pöbeln?! dieser text konzentriert sich auf ein thema: tourismus. verstehen sie? tourismus. wenn ich obamas umgang mit der gesundheitsreform schreibe, wälze ich nicht auch nicht die biographien sämtlicher vorgänger hervor und starte einen virtuellen rundgang durch das weiße haus. ich konzentriere mich auf obama und die gesundheitsreform. und in diesem text geht es...ja, sie ahnen es jetzt vielleicht...tourismus, genau! lanzarote hat schöne ecken. können sie nachlesen. wenn sie sich den text einmal komplett durchlesen würden. aber im tourismus wurden fehler gemacht. selbst im gespräch teilten uns tourismusverantwortliche mit, fehler gemacht zu haben, sich zu sehr auf die britische klientel konzentriert zu haben. wer sollte es besser wissen, wenn nicht sie?
tvc64 (06.02.2010, 20:09 Uhr)
Das Wort zum Sonntag
Ich glaube, die englische Arbeiterklasse, die ihre Premier League liebt und gerne isst und trinkt, hat mehr gemeinsam mit den fußballbegeisterten Spaniern, deren Gelage auch nicht von schlechten Eltern sind, als mit manchen elitären und kopflastigen politisch überkorrekten Deutschen, die den Spaniern so gerne erklären, wie sie ihre kulturelle Identität zu bewahren haben. Das sind übrigens die Ersten, die Alarm schreien, wenn die Spanier ihren Stierkampf zelebrieren. Wer Spanien-Versteher sein will, der wird es nie, solange er wie ein Deutscher denkt.
SpringbokCT (06.02.2010, 19:17 Uhr)
> invisible (06.02.2010, 18:18 Uhr)
Vielleicht sollten Sie dann einfach in den Hotels der "1. Art" von Engländern verkehren, wenn die "Proll" Ihnen die Liegen wegnehmen.

Oh Gott, mir fällt nichts mehr ein!
tvc64 (06.02.2010, 18:56 Uhr)
Der ganze Artikel...
..hat Praktikanten-Niveau. Der junge Mann wollte wohl besonders abgeklärt rüberkommen. Rausgekommen ist dabei dünkelhaftes Krisengeschwätz, anmaßende und reichlich vorlaute Dampfplauderei, die ein groteskes Zerrbild von der Insel zeichnet.
Kritischer Journalismus ist gut, aber ein solches Konglomerat an Gehässigkeiten und paranoiden Vorurteilen ist echt ein Tiefpunkt auf dieser an sich seriösen Plattform.
invisible (06.02.2010, 18:18 Uhr)
???
ich frage mich doch wie oft diese "Vielkommentarschreiber" tcv64 und springbokct wirklich auf L. waren und hinter die Kulissen geschaut haben.

Es gibt naemlich 2 Arten von britischen Urlaubern: die gut gekleideten aelteren Herrschaften oder der halbnackte fette
Proll, der dich rot, verschwitzt und besoffen auch noch anrempelt auf dem schmalen Gehweg an der Avenida. Das ist derselbe, der sich morgens eine fettige Wurst mit baked beans auf den Teller schaufelt, nachdem er mit seinen Handtuechern die Poolliegen reserviert hat, kein Klischee sondern Realitaet.
SpringbokCT (06.02.2010, 17:53 Uhr)
> tvc64 (06.02.2010, 16:40 Uhr)
Volle Zustimmung, was mich am Artikel auch am meisten störte war, dass Engländer quasi als Urlaubsmangel dargestellt werden.
SpringbokCT (06.02.2010, 17:28 Uhr)
> infolanzarote.de (06.02.2010, 16:34 Uhr)

Ich kopiere Ihnen das von mir zu erst geschriebene nochmal hier rein:

SpringbokCT (05.02.2010, 13:15 Uhr)
> duesburg
Ein Bild von Land und Leuten
Da Ihr Artikel wirklich ein Bild von "Land und Leuten" erzeugt, werde ich in Zukuft einen Bogen um das Ruhrgebiet schlagen, Urlaube aber gerne weiterhin zusammen mit Briten verbringen.
______________________

"duesburg" ist wie gesagt der Autor des Artikels.
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