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Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat seinen Vorstoß zur befristeten Wiedereinführung von Grenzkontrollen im Schengen-Raum gegen die Kritik aus Koalition und Opposition verteidigt.
Der bulgarische Ministerpräsident Boiko Borissow hat auf eine baldige Aufnahme seines Landes in den Schengenraum gedrungen.
Das Europaparlament hat sich für die Aufnahme Bulgariens und Rumäniens in den Schengen-Raum ausgesprochen.
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) unterstützt die Forderung Frankreichs und Italiens nach Grenzkontrollen im Schengen-Raum.
Der von Bulgarien und Rumänien für März erhoffte Beitritt zum sogenannten Schengen-Raum wird nach Diplomatenangaben aus Brüssel verschoben.
Das Schengen-Abkommen ist ein zentraler Baustein des vereinten Europas: Die Mitgliedsstaaten erlauben ihren Bürgern das freie Reisen durch große Teile des Kontinents, ohne dass sie an den Grenzen ihre Pässe zeigen müssen.
Für Bulgarien und Rumänien hat sich offenbar die Hoffnung zerschlagen, auf dem EU-Gipfel am Donnerstag grünes Licht für einen Beitritt zum Schengen-Raum zu bekommen.
Die geplante Wiedereinführung von Kontrollen dänischer Beamter an der deutschen Grenze erbost die EU-Kommission. Die Reisefreiheit dürfe nicht infrage gestellt werden. Dänemark stellt allerdings klar: Pässe sollen nicht kontrolliert werden. Ohnehin sei die Aufregung "viel Lärm um nichts".
Wer darf wann seine Grenzen wieder kontrollieren? Darum wird in Europa hart gerungen. Die Staaten pochen auf nationale Souveränität. Die EU-Kommission verlangt europäische Entscheidungen. Eine Lösung ist nicht in Sicht.
Die Innenminister der 27 EU-Länder beraten heute in Luxemburg über die Regeln für den Schengen-Raum und die gemeinsame Asylpolitik.
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