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30. Dezember 2009, 16:20 Uhr

Der "beste Job der Welt" endete schmerzhaft

Genugtuung für notorische Neidhammel: Auch der beste Job der Welt kann wehtun. Der Brite Ben Southall litt nach einem halben Jahr Faulenzen plötzlich unter heftigen Schmerzen. Schuld war ein winziges Wesen.

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Winzling mit potentem Nessel-Gift: Die Irukandji-Qualle© Brian Cassey/AP

Am Ende musste Ben Southall doch noch für den "besten Job der Welt" bezahlen - und zwar mit Übelkeit und Schmerzen. Wie jetzt bekannt wurde, ist der Gewinner eines halben Jahres süßen Nichtstuns im australischen Great Barrier Reef kurz vor dem Ende seiner sechs Monate Faulenzen verletzt worden. Eine Irukandji-Qualle - gerade mal so groß wie ein Fingernagel - habe ihn nach dem Jetski-Fahren berührt, als er aus dem Meer kam, schrieb Southall in seinem Online-Tagebuch.

Schmerzen, Schweiß und hoher Blutdruck

Danach habe er sich sehr übel gefühlt, Kopf-, Brust- und Rückenschmerzen gehabt sowie Schweißausbrüche und zu hohen Blutdruck - typische Erscheinungen des sogenannten Irukandji-Syndroms.

Sechs Monate habe er es geschafft, von keinem Känguru geboxt, von keinem Hai angeknabbert und von keiner Spinne oder Schlange gebissen zu werden - nun habe ihn eine Qualle fast ausgeknockt, schrieb der 34-Jährige in seinem Blog. Ein Arzt half dem Briten schließlich, wieder auf die Beine zu kommen.

34.000 Konkurrenten ausgestochen

Der sogenannte beste Job der Welt - sechs Monate für etwa 75.000 Euro "Gehalt" Schnorcheln, Baden, Swimmingpool säubern und die Welt darüber im Blog informieren - war im Frühjahr mit viel Brimborium als Werbekampagne der Tourismusbehörde des australischen Bundesstaates Queensland ausgeschrieben worden. Die Resonanz war riesig: Gut 34.000 Menschen wollten Ranger auf der Insel werden, Southall setzte sich durch. Er begann seinen "Job" Anfang Juli.

DPA
 
 
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