Menschen spielen vor dem historischen Glockenturm in Peking Hockey. Der 33 Meter hohe Steinturm liegt wie der um einige Meter höhere Trommelturm an einem kleinen Platz nördlich der Verbotenen Stadt und diente wie dieser zum Verkünden der Uhrzeit.
Bei einer Mahnwache auf dem Freiheitsplatz (Liberty Square) in Taipeh gedenken Menschen mit elektrischen Kerzen des Jahrestages der blutigen Niederschlagung prodemokratischer Proteste auf dem Tiananmen-Platz in Peking im Jahr 1989.
Chinas Staatschef Xi Jinping will das international isolierte Nordkorea besuchen, das zuletzt mit neuen Waffentests weltweit für Besorgnis gesorgt hatte. Der Besuch solle bereits in der kommenden Woche stattfinden, verkündete am Freitag der staatliche chinesische Fernsehsender CCTV. Xi folge einer Einladung von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Es ist die erste Reise des chinesischen Präsidenten nach Pjöngjang seit sieben Jahren.
Zum Jahrestag der gewaltsamen Niederschlagung der Tiananmen-Proteste in Peking hat US-Außenminister Marco Rubio darauf verwiesen, dass die in China herrschende Zensur die Erinnerung an das Massaker nicht „auslöschen“ könne. Am Ende werde den Opfern „Recht geschehen“, erklärte Rubio am Donnerstag zum 37. Jahrestag. Peking warf der US-Regierung daraufhin vor, historische Tatsachen zu verdrehen.
Am 4. Juni 1989 schlägt das Militär in Chinas Hauptstadt einen wochenlangen Protest blutig nieder. Bis heute hütet Peking viele Details über die Vorfälle, was seit Jahren für Kritik sorgt.