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Patritti Porsche F1 Status: Der mega-fette Obermotz

Schnell genug ist er schon, der Porsche 911. Aber auch für ihn gibt es bei Patritti das ultimative Tuning-Kit. Zartbesaitete müssen die Augen jetzt ganz fest schließen.

Die Zuffenhausener Edelschmiede bildet sich viel auf ihr eigenständiges Design ein, das Sportlichkeit mit Eleganz und einer gewissen Zurückhaltung kombiniert. Wer von ästhetischen Rücksichten nicht angekränkelt ist und bei jedem Detail in die Vollen gehen möchte, für den sind die Serienmodelle eindeutig zu dezent. Porschefahrer, die trotz Platin-Karte dem Ideal des alten "Manta-Tunings" nachtrauen, müssen nicht verzweifeln. Für ihren 911 bietet Patritti ein Nachrüstset an. Die Kosmetik-Packung für den Boliden kostet 33.000 Dollar, sprengt dafür aber garantiert alle Geschmacksgrenzen.

Schon die vorderen Lufteinlässe haben Dimensionen, das ein Unfall mit Fußgängern ausgeschlossen ist. Vor dem Zusammenprall werden Passanten einfach weggesaugt. Besonders reizend: Selbst auf dem Dach ist ein weiterer Frischluftrüssel angebracht. Auch die Rückansicht wird von einem zerklüfteten Kunstoffgebirge veredelt. Ein rasiermesserscharfer Heckspoiler in den Dimensionen eines Bügelbretts ist Ehrensache. Ist das Kit einmal aufgeklebt, wird der Besitzer seinen 911 nicht wieder erkennen. Ob die Fahrdynamik verbessert wird, ist zweitrangig, wenn das Vorfahren in Sylt oder Las Vegas zum Event wird.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.