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"Crashday": Bomb my ride

Mit "Crashday" ist die nächste LAN-Party gerettet. Eine herrlich spaßige Zerstörungsorgie mit kleinen Macken.

Xbox-360-Gamer können ihre Aggressionen seit einigen Wochen mit dem destruktiven Racer "Full Auto" abbauen. Der Sega-Titel ist zwar nicht weltbewegend, macht aber durchaus Spaß und bietet einen soliden Multiplayer-Modus, was der Langzeitmotivation zugute kommt. Dank "Crashday" kommen nun auch alle PC-Besitzer in den Genuss eines derart gestrickten Action-Rennspiels. Freunde gepflegter Simulationen sollten allerdings die Finger von dem Titel lassen - oder zuerst einen Blick auf die Demoversion werfen. Der Kulturschock ist groß, die Auswahl an Fahrzeugen und Tuningoptionen hingegen klein.

Wie in jedem anderen Genre-Vertreter geht es auch in "Crashday" prinzipiell darum, als Erster ins Ziel zu kommen. Doch was zwischen Start- und Ziellinie passiert, unterscheidet sich deutlich von der Konkurrenz: Zum einen sind die fahrbaren Untersätze mit Nitroeinspritzung, Maschinengewehr und Raketenwerfer ausgestattet. Zum anderen orientiert sich das Streckendesign eher an Achter- als an Autobahnen. Allein schon diese Kombination bürgt für explosives Gameplay. Doch das ist noch nicht alles: Der Spieler kann während der hektischen Rennen auch Stunts ausführen und die einzelnen Tricks sogar zu ausgewachsenen Combos kombinieren.

Der Solo-Gamer darf in kurzweiligen Wettbewerben antreten, die mannigfaltiger und zerstörerischer nicht sein könnten, eine komplette Karriere bestreiten oder sich die Zeit mit den abwechslungsreichen Minispielen "Weitsprung", "Autobombe" und "Checkpointjagd" vertreiben. Angehende Profi-Fahrer starten zunächst in der Amateurliga. Je besser der Spieler sein zunächst schwaches Auto im Griff hat, desto mehr Geld und Respekt verdient er. Je höher das Ansehen, desto schneller kann er seine Karre mit Waffenupgrades und Tuningteilen ausstatten. Die insgesamt drei Rennserien umfassen rund 30 Events. Für genügend Abwechslung ist also gesorgt.

Für die Extraportion Spielspaß sorgt der Multiplayer-Modus. Egal, ob im lokalen Netzwerk oder übers Internet - bis zu acht Racer können sich in Matchvarianten wie "Wrecking", "Bombing Run" oder "Hold the Flag" austoben. Für Tüftler von großer Wichtigkeit ist der integrierte Streckeneditor. Damit geht das Design neuer Kurse recht einfach vonstatten. Für Nachschub ist also gesorgt, zumal die Strecken nur wenige Kilobytes groß sind und sich prima per Mail verschicken lassen. Ein nicht unwichtiger Faktor, da das Spiel lediglich 26 Kurse bietet.

Crashday

Hersteller/Vertrieb

Moon Byte Studios/Atari

Genre

Rennspiel

Plattform

PC

Preis

ca. 40 Euro

Altersfreigabe

ab 12 Jahren

Die 3-D-Grafik leidet ein wenig an ihrer Detailarmut. Einziges Highlight sind die - vor allem in den ersten Partien - atemberaubend realistischen Fahrzeugexplosionen. Mager ist die Sounduntermalung, die aus einer Hand voll recht aggressiver Musikstücke besteht. Im extremen Kontrast dazu stehen die schmalbrüstigen Motorensounds der zwölf unterschiedlichen Boliden.

Artur Hoffmann/Teleschau / TELESCHAU
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Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.