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"Radsport Manager Pro 2006": Und Ullrich fährt doch ...

Das Spiel zum Sportevent, das keinen mehr interessiert. Dumm gelaufen ...

Cyanides "Radsport Manager"-Reihe hat auf dem Markt eine Art Monopolstellung und findet deshalb unter den Drahtesel-Freaks immer wieder seine Käufer - obwohl das Programm seit Jahren dieselben Schwächen zeigt: ein Managerteil mit dem Charme einer Einkommensteuererklärung, eine extrem Hardware-hungrige, optisch aber nur mäßig ansprechende 3-D-Grafik und jede Menge Bugs, die erst nach dem Release durch nachgeschobene Patches behoben werden.

Auch in der 2006er-Version müssen Neuerungen und Verbesserungen wieder mit der Lupe gesucht werden. Einsteiger werden sich über ein kleines Tutorial freuen, das allerdings nur die grundlegendsten Aspekte der Rennsimulation abdeckt. Etwas Starthilfe würde man sich auch für den komplexen Manager-Teil wünschen - denn gerade hier wird der Neuling von einer Flut von Tabellen erschlagen, die "sein Eingreifen" erfordern. Aber wo und wie soll eingegriffen werden? Hier wären Hilfestellungen wichtiger gewesen als in der fast schon selbsterklärenden Simulation.

Lobenswert ist, dass "Radsport Manager 2006" jetzt endlich mit einer ordentlichen Portion Lizenzen aufwarten kann. Das steigert das Tour-Flair ungemein - und nicht nur das. Rund 60 weitere Rennen sind enthalten. Will man jedoch sein Team konfigurieren, stellen sich prompt die ersten Ungereimtheiten ein: Gut, die Zuweisung von Funktionen wie Teamchef, Wasserträger oder Jungtalent beeinflusst die Moral der gesamten Truppe - hier wäre also reichlich Raum zum Experimentieren, bis man die optimale Zusammenstellung gefunden hat. Warum aber lassen sich pro Fahrer nicht mehr als drei Änderungen vornehmen?

Ansonsten ist im Manager-Part weitgehend alles beim Alten geblieben. Optik und Übersichtlichkeit lassen nach wie vor zu wünschen übrig. Abgedeckt werden alle wichtigen Bereiche vom Trainingsplan über Sponsoring, Equipment-Auswahl, Talentsuche bis hin zum Aushandeln der Fahrerverträge.

Grafisch etwas aufgepeppt und mit mehr Details versehen wurde der Simulationsmodus. Zusätzliche Kameraperspektiven, Sonnenblumen am Straßenrand und die Kommentare von Eurosport-Moderator Karsten Migels erzeugen nun wirklich langsam das Feeling einer Fernsehübertragung. Deutliche Verbesserungen lassen sich bei der KI der computergesteuerten Fahrer feststellen, die sich jetzt wesentlich "realistischer" verhalten als in früheren Versionen des Programms. Geblieben sind die hohen Ansprüche an die Hardware - selbst auf gut ausgestatteten Rechnern gerät das Rennen bei noch nicht einmal allen eingeschalteten Details zeitweise zu einer Ruckelfahrt - ganz zu schweigen von den nervig langen Ladezeiten vor den Wettkämpfen.

Radsport Manager Pro 2006

Hersteller/Vertrieb

Cyanide/Crimson Cow

Genre

Simulation

Plattform

PC

Preis

ca. 40 Euro

Altersfreigabe

o.A.

Der "Radsport Manager Pro 2006" geht für rund 40 Euro als Vollpreisspiel über den Ladentisch. Man fragt sich allerdings, ob dies angesichts der bescheidenen Neuerungen wirklich angemessen ist. Recht viel mehr als ein Update ist die 2006er-Version nämlich nicht. Dabei gäbe es ja genügend Potenzial für Verbesserungen - man denke nur, wie gut ein entrümpelter Management-Teil und eine Optimierung der Performance auf normalen Rechnern dem Spiel tun würde ...

Herbert Aichinger/Teleschau / TELESCHAU
Themen in diesem Artikel
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.