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"Resident Evil 5": Wer hat Angst vorm untoten Mann?

Mit "Resident Evil" schrieb Capcom Videospiel-Geschichte. Zum einen erfand das Game das Genre des Survival Horrors. Zum anderen zeichnen sich alle bisherigen Spiele durch perfekt inszenierte Hintergrundgeschichten aus. "Resident Evil 5", das erste Game, das für die beiden Next-Gen-Konsolen PlayStation 3 und Xbox 360 programmiert wurde, setzt auf eine neue Formel: weniger Horror, mehr Action.

Die Introsequenz, die zweifelsohne zu den besten Openern der letzten Jahre gehört, zeigt, was den Spieler die nächsten rund 15 Stunden fesseln wird. Alte "Resident Evil"-Hasen merken schon nach wenigen Minuten, dass der fünfte Teil einen gänzlich anderen Weg als seine Vorgänger einschlägt. Anstatt in der Nacht durch Herrenhäuser sowie Forschungseinrichtungen in, um und unter Raccoon City gegen Zombies, Licker, Tyrants und Konsorten zu kämpfen, müssen es die beiden Protagonisten Chris Redfield und Sheva Alomar diesmal in Afrikas freier Wildbahn mit Tausenden infizierten Lebewesen aufnehmen, auf der Suche nach dem Ursprung des Progenitor-Virus.

Die Bandbreite der Mutanten-Schergen ist riesig und reicht von hyänenartigen Raubtieren über schwer bewaffnete Einheimische bis hin zu Zwischengegnern, die locker mehrere Bildschirme füllen. Die große Gemeinsamkeit der cleveren KI-Kontrahenten: Sie sind schnell und greifen gerne im Pulk an - deshalb sind die Protagonisten nahezu ausschließlich im Laufschritt unterwegs.

Leider führt das - ähnlich wie bei "Left 4 Dead" - dazu, dass dem Gamer beim ersten Durchspielen kaum Zeit bleibt, die Grafik zu bewundern. Und die Optik gehört ganz klar zu den absoluten Höhepunkten des Spiels. Seien es die großartigen Schauplätze, die Furcht einflößenden Mutanten oder die kinoreifen Zwischensequenzen - "Resident Evil 5" schiebt in puncto Grafik die Messlatte noch ein Stück höher. Unterstrichen wird die hervorragende Optik durch einen nicht minder bemerkenswerten Soundtrack, der regelmäßig für Adrenalinschübe sorgt.

Die wichtigste Neuerung - und zugleich ein Schritt in die Zukunft - ist der Koop-Modus, sowohl online als auch offline spielbar. Zwar macht die Zombie-Hatz im Tag-Team am meisten Spaß. Doch auch Solo-Spieler kommen auf ihre Kosten. Denn Chris' Begleiterin ist selbst in der KI-Variante eine tatkräftige Verstärkung: extrem treffsicher, außerordentlich kooperativ und darüber hinaus in der Lage, Redfield zu heilen. Zudem können die beiden Helden Waffen und Munition tauschen. Apropos Waffen: Die Gegner greifen nicht mit bloßen Fäusten an. Alles, was sie in die Finger kriegen, kommt im Kampf zum Einsatz. Dazu gehören Sicheln, Äxte, Motorsägen und im späteren Spielverlauf Pistolen, Maschinengewehre sowie Handgranaten. Ein Glück, dass sich die Wummen der Helden allesamt upgraden und mit unterschiedlichen Munitionstypen ausstatten lassen. Panzerwesten, Heilkräuter, Edelsteine und Gimmicks können zugekauft und im Inventar verstaut werden.

Dicht gepackt ist auch die Story, die in typischer "Resident Evil"-Manier wenig Verschnaufpausen bietet. Von Anfang bis Ende hält das Afrika-Abenteuer den Spieler fest in seinem Bann - und das nicht durch überzogene Gewaltdarstellung, sondern vielmehr durch eine düstere, mitreißende Atmosphäre. Darüber hinaus unterscheiden sich die sechs Akte der Story sowohl optisch als auch spielerisch: Durchgeatmet wird allenfalls in den Ladepausen.

Resident Evil 5

Hersteller/Vertrieb

Capcom/Capcom

Genre

Action

Plattform

PlayStation3, Xbox 360

Preis

ca. 60 Euro

Altersfreigabe

ab 18 Jahren

Gewöhnungsbedürftig ist allerdings die verhältnismäßig träge Steuerung. Selbst bei maximalem Tempo wirkt Capcoms Zombie-Jagd gemächlich. Klar setzt "Resident Evil 5" die geringe Spielgeschwindigkeit als Stilmittel ein - was vordergründig langsam wirkt, schürt unterbewusst noch zusätzlich die Spannung. Trotz der Abkehr vom früheren Horror-Grundprinzip gelingt es "Resident Evil 5", den User dauerhaft zu fesseln. Zudem ist nach dem ersten Durchspielen noch lange nicht Schluss. Dank freischaltbarer Extras und vier Schwierigkeitsstufen zieht das Game User immer wieder in seinen Bann.

Artur Hoffmann/Teleschau / TELESCHAU
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Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.