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"Sly 3 - Honour Among Thieves": Klauen, knobeln, kloppen

Alle Jahre wieder gehen Waschbär Sly Cooper und seine Gang auf Diebestour. Und werden immer besser.

Grafisch und spielerisch hat sich im Vergleich zu den Vorgängern nicht viel verändert - was angesichts des tollen Gameplays auch nicht unbedingt notwendig war. Dennoch hat Entwickler Sucker Punch ein paar Neuerungen eingebaut, die erst im Lauf des Spiels zum Tragen kommen. So können nun alle drei Gang-Mitglieder Gegner ausrauben. Aber auch die Kurzeinsätze von Tanzlurch Dimitri oder dem Feuerwerksspezialisten Pandakönig (man kennt ihn noch aus Teil eins!) sorgen für reichlich Abwechslung.

Die ist ohnehin geboten, denn die sechs riesigen Level strotzen nur so vor lohnender Diebesbeute, aberwitzigen Ideen und ausgefallenen Missionen. Mal müssen Piratenschiffe in der Karibik versenkt, dann Luftschlachten über Holland geschlagen werden. Freilich ist auch die hübsche Füchsin Carmelita wieder mit von der Partie, die es aus mehreren Gründen auf Sly abgesehen hat. Nettes Gimmick: Manche Locations können mit einer 3-D-Brille erkundet werden, die "Honour Among Thieves" beiliegt.

Sly 3 - Honour Among Thieves

Hersteller/Vertrieb

Sucker Punch/Sony

Genre

Action-Adventure

Plattform

PlayStation2

Preis

ca. 60 Euro

Altersfreigabe

ab 6 Jahren

Die Spielbarkeit ist neben dem coolen Comic-Look das große Plus von "Sly 3". Die Übersicht geht selbst bei kniffligsten Schleichpassagen so gut wie nie verloren. Wegmarkierungen erscheinen auf Knopfdruck und helfen, die nächst liegende Mission zu starten. Die spielbaren Charaktere verschmelzen auch diesmal wieder zu einem unschlagbaren Team, indem sie permanent in Kontakt zueinander stehen und sich mit ihren Fähigkeiten unterstützen. Die Dialoge zwischen den Figuren sind gewohnt unterhaltsam. Hervorragend gemachte Zwischensequenzen treiben die Handlung voran.

Joachim Sinner/Teleschau / TELESCHAU
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