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"Tekken: Dark Resurrection": 64 Fäuste für ein mobiles Halleluja

Mit "Tekken: Dark Resurrection" bekommt die populäre Reihe einen hochkarätigen Handheld-Ableger. Zwei neue Charaktere und unterhaltsame Modi bestechen gepaart mit brillanter Grafik.

Angelehnt ist das Game an den gleichnamigen Spielhallenautomaten, einer Arcade-Weiterentwicklung des letztjährigen PS2-Titels "Tekken 5". 32 altbekannte Gesichter mischen sich in der "dunklen Wiederauferstehung" gegenseitig auf. Ob Bruce-Lee-Verschnitt Law, der Aggro-Eisbär Kuma oder Eddy Gordo, der Patrick Swayze des Capoeira-Tanzes, alle lassen Fäuste, Füße und noch viel mehr fliegen. Ebenso die beiden Neuzugänge Sergei Dragunov, Mitglied einer Eliteeinheit, auch bekannt als weißer Todesengel, und Lili, ein verwöhntes Gör aus gutem Hause, das sich gerne im Straßenkampf übt.

Der Fokus liegt auf dem Story-Modus: Um sich den "King of the Iron Fist Tournament" zu verdienen, muss sich der Spieler mit einem Protagonisten gegen den Rest durchsetzen. Dafür stehen wie gewohnt unzählige Schläge, Kicks und insbesondere Kombos zur Verfügung. Diese sind ähnlich wie bei den PS2-Vorgängern auf der Tastatur verteilt. Lediglich die diagonale Betätigung des Steuerkreuzes ist etwas gewöhnungsbedürftig. Doch einige Trainings-Durchläufe sollten da Abhilfe schaffen.

Optisch brilliert "Tekken: Dark Resurrection". Detailgetreue Darstellung und hervorragende Spezialeffekte zeugen einmal mehr von der verblüffenden Grafik der PSP. Gelungen ist auch der Multiplayer-Modus - Gamesharing ermöglicht Duelle zu zweit, mit nur einer UMD.

Tekken: Dark Resurrection

Hersteller/Vertrieb

Namco/SCE

Genre

Beat'em Up

Plattform

PSP

Preis

ca. 45 Euro

Altersfreigabe

ab 16 Jahren

Für Langzeitmotivation sorgen vor allem die Dojo-Kämpfe: Das neue Feature ermöglicht Fights gegen die "Ghosts" anderer PSP-Prügler. Diese Profile, die von jedem frei herunter- sowie hochgeladen werden können, speichern das Kampfverhalten der Erstellers und bergen somit Überraschungen abseits des KI-Standardprogramms. Zudem wissen Minigames wie Bowling oder "Command Attack", bei dem es Moves auf Kommando auszuführen gilt, Verschnaufpausen unterhaltsam zu gestalten.

Gregor Jossé/Teleschau / TELESCHAU
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