"Virtual CD 7" Urlaub fürs CD-Rom-Laufwerk


Das Programm "Virtual CD" übernimmt die eigenen CDs und DVDs als 1:1-Abbilder auf die Festplatte. Diese so genannten Images lassen sich in virtuelle Laufwerke einlegen und nutzen, ohne dass die Original-Silberscheiben im System vorliegen müssen. Diese Vorgehensweise bringt viele Vorteile, wie die neue Version 7 der Software zeigt.

Ein paar Minuten dauert es, dann ist eine CD oder DVD vollständig ausgelesen und auf der Festplatte gespeichert. Moderne Platten weisen auf alle Fälle genug Platz auf, um die eigenen Lieblingsscheiben in komprimierter Form aufzunehmen. Schnell hat der Anwender seine Lieblingsspiele, den Routenplaner, die Enzyklopädie und vielleicht noch einige Heft-CDs als Image in den Rechner übertragen. Die Original-CDs und -DVDs können anschließend in den hintersten Winkel des Büroschranks gelegt werden, um hier Staub zu sammeln. Die Datenträger werden höchstens noch einmal benötigt, um dem freundlichen Raubkopier-Fahnder zu zeigen, dass die eigene Software auch wirklich legal angeschafft wurde.

Nicht mehr Disc-Jockey spielen müssen

Das Programm "Virtual CD" kümmert sich nicht nur darum, die einzelnen Silberscheiben 1:1 auf die Festplatte zu übernehmen. Die Software legt auch bis zu zwölf virtuelle CD- und DVD-Laufwerke an, die sich bei Bedarf alle gleichzeitig nutzen lassen. In jedes Laufwerk kann der Anwender per Mausklick eine virtuelle CD oder DVD einlegen. So ist es endlich möglich, z.B. alle vier CDs eines Spiels oder eines Lexikons gleichzeitig zu nutzen - das sonst unvermeidbare Wechseln der Scheiben entfällt auf diese Weise.

Weniger Krach, weniger Stromverbrauch

Das Programm erspart dem Anwender außerdem das Suchen nach einer CD oder DVD: In der Übersicht der verfügbaren Images sind die einzelnen Datenträger schnell gefunden. Nicht zu vernachlässigen sind natürlich die Geräusch-Reduktion und der Performance-Gewinn. Da das physikalische Laufwerk nicht länger benötigt wird, kann es auch keinen Krach schlagen. Und da sich die Daten von der Festplatte deutlich schneller lesen lassen als von einem CD/DVD-Laufwerk, arbeiten Spiele und Anwendungen dank "Virtual CD" deutlich schneller als sonst. Notebook-Besitzer freuen sich außerdem darüber, dass ihr Akku länger hält. Klar: Die CD/DVD-Laufwerke sind echte Stromfresser. Dank "Virtual CD" werden die Laufwerke nicht mehr gebraucht.

Virtual CD 7

System

ab Windows 98

Autor

H+H Software GmbH

Sprache

Deutsch

Preis

39,95 Euro

Größe

32 MB

Zurück geht auch

In der Version 7 bietet die Software viele Neuerungen an. Dazu zählen in erster Linie die Brennfunktionen. So ist es möglich, die gesicherten Images gleich wieder auf eine CD oder eine DVD zurückzubrennen. Dieser Arbeitsschritt lohnt sich immer dann, wenn die Original-Scheibe beschädigt ist. Vor allem für Einsteiger ist der neue Modus "Automatic Copy" eine echte Hilfe. Er scannt die im Laufwerk liegende Silberscheibe und stellt dann selbstständig alle Parameter ein, die aktiv sein müssen, um eine echte 1:1-Kopie des Mediums anzulegen. Eine neue Leiste erlaubt es dem Anwender außerdem, alle virtuellen Laufwerke auf einmal im Auge zu behalten. Die Demo ist 30 Tage lang ohne Einschränkungen nutzbar. Anschließend muss sie bezahlt werden.

Download beim Hersteller: www.virtualcd.de

Carsten Scheibe

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