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Modulare Uhr Blocks: Die Smartwatch zum Selberbasteln

Viele Hersteller überladen ihre Geräte mit Features, die kaum einer braucht. Blocks will das anders machen und bietet eine Smartwatch nach dem Baukastenprinzip.

Von Malte Mansholt

Smartwatch zum Selberbasteln: Displays und andere Elemente lassen sich bei Blocks frei wählen.

Smartwatch zum Selberbasteln: Displays und andere Elemente lassen sich bei Blocks frei wählen.

In der IT-Szene gelten Wearables gelten als das nächste große Ding. Ob Googles Glass, Fitnesstracker oder Smartwatches: Alle Hersteller haben mindestens ein smartes Gerät im Portfolio, das in irgendeiner Form am Körper getragen wird. Die Funktionen reichen von der Nachrichtenanzeige über Schrittzähler bis zum Führen von Gesprächen ganz ohne Telefon. Wie immer versuchen sich die Hersteller beim Funktionsumfang gegenseitig zu übertreffen. Allerdings stellt sich für die Nutzer die Frage: Brauche ich das alles tatsächlich? Nun tritt mit Blocks eine Smartwatch auf den Plan, die als Antwort auf genau diese Frage gedacht ist.

Denn Blocks ist eine modular aufgebaute Smartwatch. Sie erlaubt es, nur diejenigen Teile einzubauen, die aktuell benötigt werden - etwa einen Schrittmesser, Herzfrequenzmonitor und Thermometer für den Frühsport. Wieder Zuhause entfernt man die Elemente wieder - und macht die Uhr mit Extra-Akku, Sprachsteuerung und entnehmbarem USB-Stick bürotauglich. Bei der Gelegenheit ersetzt man das eher praktisch anmutende, rechteckige Display auch gleich durch das schicke runde.

Smartes Armband

Damit die Module nicht zu einer eher merkwürdig aussehenden Uhr führen, haben sich die Erfinder etwas Cleveres einfallen lassen: Die Module sind schlicht in den Armband-Gliedern eingebaut. Da alle Varianten neben einem Display über einen Prozessor verfügen müssen, ist der Rechenkern als Herz der Uhr im Display verbaut. Der Bluetooth-Chip ist ebenfalls Teil des Display-Moduls, auch ihn sehen die Entwickler als essenziell an - etwa zur Verbindung mit dem Smartphone.

Blocks existiert zwar bisher noch nicht als fertiges Produkt, es gibt aber funktionierende Prototypen - die allerdings noch deutlich zu klobig für den alltäglichen Gebrauch sind. Beim Start-up-Wettbewerb "Imperial Create Lab" in London konnten die Macher sich damit dennoch für die Finalrunde qualifizieren, am Ende reichte es aber nur für den zweiten Platz. Auch in Intels Wettbewerb "Make it Wearable" hat es Blocks in die Finalrunde geschafft, der Wettbewerb läuft noch bis zum 3. November.

Crowdfunding geplant

Bis die Uhr in den Handel kommt, wird also noch ein wenig Zeit ins Land gehen. Als nächster Schritt ist eine Crowdfunding-Kampagne geplant. Bisher finanziert sich das Projekt durch eine kostenpflichtige Community, die zu zahlende Gebühr in Höhe von 50 US-Dollar soll später auf gekaufte Produkte angerechnet werden. Die Idee scheint aufzugehen: Die zunächst auf 1000 begrenzten Plätze sind bereits vergeben - aktuell ist nur der Eintrag in eine Warteliste möglich.

Ob Blocks mit dem Konzept tatsächlich den Smartwatch-Markt umkrempelt, muss sich zeigen. Viele Nutzer dürfte die große Anzahl an Modulen eher überfordern als erfreuen. Auch bei PCs ist das Selberbauen deutlich unbeliebter als das Kaufen von Komplettpaketen. Als Nische könnte sich das Unternehmen aber durchaus etablieren - und möglicherweise interessante Erkenntnisse liefern, welche Features einer Smartwatch tatsächlich gefragt sind.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(