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PC-Software: Stadtplandienst: Unterwegs in Berlin

Der "Stadtplandienst" hat in den letzten Monaten mit seinen digitalen Stadtplänen für Palm-PDA und PocketPC für Furore gesorgt. Die nützlichen Pläne weisen so viele interessante Informationen auf, dass mancher Notebook-Benutzer neidisch wurde: Jetzt gibt es sie auch für Windows?

Der "Stadtplandienst" hat in den letzten Monaten mit seinen digitalen Stadtplänen für Palm-PDA und PocketPC für Furore gesorgt. Die nützlichen Pläne im Bitmap-Format weisen so viele interessante Informationen auf, dass mancher Notebook-Benutzer neidisch wurde: Warum gibt es das nicht auch für Windows? Gibt es doch: 180 deutsche Städte liegen inzwischen in der Windows-Version vor. Die kostenlose Demo der Software zeigt das Zentrum von Berlin - eine nützliche Reise-Vorbereitung für alle Berlin-Urlauber.

Exzellente Optik

Die meisten Stadtpläne für den Computer liegen inzwischen in einer Vektor-basierten Form vor. Sie lassen sich demnach zwar ohne Qualitätsverluste zoomen, bieten aber nur wenig grafische Informationen an. Ganz anders die Pläne vom Stadtplandienst. Sie basieren auf den Daten der berühmten Falk-Stadtpläne und bieten eine exzellente Optik, die sich - in der Vollversion - in mehreren Zoom-Modi betrachten lässt. Wie gut die Windows-Programme funktionieren, zeigt die kostenlose und dauerhaft nutzbare Berlin-Demo. Sie umfasst das gesamte Zentrum von Berlin - vom Kurfürstendamm über die Siegessäule bis hin nach Ost-Berlin zum Alexanderplatz und dem Fernsehturm. Die Auflösung der Demo ist allerdings deutlich niedriger als die der Vollversion mit dem ganzen Berliner Plan - die ist gepackt ja auch locker 60 Megabyte groß.

PC Stadtplandienst Berlin 1. Auflage 1.75

System

Windows ab 95

Autor

Stadtplandienst

Preis

19,90 Euro

Sprache

Deutsch

Dateigröße

2,5 MB für die Demo

Ruckelfreies Scrollen

Nach dem Aufruf des Programms zeigt sich der Stadtplan als Kartenausschnitt im Fenster. Der Sichtbereich der Karte lässt sich mit der Maus oder mit den Richtungstasten problemlos verschieben. Beim Scrollen durch die Karte kommt es zu keinerlei Verzögerungen und Wartefristen. So ist es kein Problem, den ganzen knitterfreien Stadtplan zu sichten und sich zu orientieren. Wer keine Lust darauf hat, nach einzelnen Straßen zu fahnden, nutzt die interne Suche. Sie bietet bereits nach der Eingabe einzelner Buchstaben die passenden Straßennamen an. Per Doppelklick auf eine Straße scrollt die Karte automatisch zu dem entsprechenden Eintrag und weist mit einem roten Kreis auf die passende Straße hin.

Routenplaner fehlt

Die Karte selbst zeigt eine Fülle interessanter Informationen an. Der Anwender sieht die Positionen der Ampeln und wird via Verkehrszeichen auf Vorfahrt- und Einbahnstraßen, auf Sackgassen, auf Tempo-30-Abschnitte und auf Stopp-Schilder hingewiesen. Man kann die Hausnummern einzelner Straßenzüge ablesen und die Positionen von Tankstellen, öffentlichen Toiletten, Taxiständen, Parkplätzen oder Bushaltestellen in Erfahrung bringen. Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor, der Fernsehturm oder der Reichstag werden als Miniikonen mit in den Stadtplan eingezeichnet - und sind so im Nu ausgemacht. Was der Software noch fehlt, ist ein kleiner Routenplaner, der den schnellsten Weg von A nach B berechnet oder aufzeigt, welchen Bus man nehmen muss, um vom Ku'damm zum Alexanderplatz zu kommen. Das Programm ist auch dazu in der Lage, Entfernungen auf dem Plan zu messen oder über ein an das Notebook angeschlossenes GPS die eigene Position zu ermitteln.

Download bei PDAssi: www.pdassi.de

Carsten Scheibe
Themen in diesem Artikel
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.