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PROGRAMMHINWEIS: Süchtig nach Nachrichten

Programm: ZDF-Nachrichtentelegramm 1.0

System: Windows 95/98/ME/NT/2000

Autor: ZDFheute

Preis/Sprache: Freeware/Deutsch

Dateigröße: 131 kb

Immer auf den Punkt informiert: Dafür sorgte in den letzten Jahren ein kleines Programm namens »ZDF Eilmeldung«. Das stellte leider am 25. August seinen Dienst ein – passend zum Start der Internationalen Funkausstellung. Doch alle Nachrichten-Junkies können unbesorgt sein: Für Nachschub ist gesorgt.

ZDF und MSNBC haben sich getrennt

Ende August lief die Zusammenarbeit zwischen der Heute-Redaktion des ZDFs und dem Nachrichtenportal MSNBC aus. Jahrelang hatte die Zweckgemeinschaft den Web-Surfer mehrmals am Tag mit topaktuellen Nachrichten aus aller Welt versorgt. Ein winziges Tool im Systemtray der Taskleiste wies dabei stets durch ein Blinken auf neu eingetroffene Nachrichten hin. Wenn dann am Abend die Nachrichten im Fernsehen ausgestrahlt wurden, war der Surfer längst informiert. Der alte Newsticker kann nun getrost in den Windows-Papierkorb geschnippst werden, da er zu nichts mehr nütze ist. Doch der Nachfolger ist bereits im Web verfügbar.

Klein und ohne Installation

Die Heute-Redaktion macht nahtlos weiter. Zusammen mit T-Online wurde ein neues gemeinsames Nachrichtenportal gegründet, das unter www.heute.t-online.de zu erreichen ist. Wieder steht ein eigener Newsticker bereit, der sich kostenfrei downloaden lässt. Das mit 150 kB sehr kleine Tool startet unter allen Windows-Versionen und muss nicht installiert werden. Bei bestehender Internet-Verbindung fischt es automatisch die neuesten Fakten aus dem Internet und legt seinem Besitzer am Tag etwa 20 Top-Schlagzeilen vor. Der Newsticker hat die Hochkant-Fenster-Form des Vorgängers beibehalten, das schummrige Gelb im Hintergrund aber zugunsten eines strahlenden Weiß aufgegeben. So lassen sich die Texte besser lesen.

Börsenmodul fehlt noch

Im Newsticker werden knappe Zusammenfassungen einer Nachricht präsentiert. Oft reichen diese Informationen bereits aus, um den Leser schlau zu machen. Wer mehr erfahren möchte, klickt auf einen Link und lässt sich im Browser die ausführliche Nachricht präsentieren. Im Gegensatz zum Vorgänger ist hier eine ausführliche Konfiguration und Anpassung des Tools nicht möglich. Per Mausklick können nur die Infobereiche Sport, Computer, Magazin, Politik und Wirtschaft ein- oder ausgeschaltet werden. Das im Vorgänger so beliebte Börsenmodul soll so schnell wie möglich nachgeliefert werden.

Carsten Scheibe

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