ROBOTS: POWER ON! Volle Ballerkraft voraus


Die Menschen auf dem Planeten Hortus leben in Frieden und Wohlstand. Das geht den Nachbarn auf den Geist - sie senden die Roboter-Terminatoren aus. Der Spieler muss zur Hilfe eilen.

Die Menschen auf dem Planeten Hortus leben in Frieden und Wohlstand. Das geht den Nachbarn auf den Geist - sie senden die Roboter-Terminatoren aus. Die entführen den Megakristall, Hortus Zeichen der Macht und des Wohlstandes. Der Spieler wird in diesem Actionspiel ausgeschickt, um das wertvolle Gut wiederzubeschaffen.

Von schräg oben

Die Shareware-Schmiede Alawar Entertainment ist eigentlich ganz und gar darauf geeicht, optisch brilliant umgesetzte Brett- und Geschicklichkeitsspiele zu programmieren. Das Game »Robots: Power On!« setzt den Anwender erstmals in einer 3D-Umgebung aus, wie sie hochauflösender und unheimlicher nicht sein kann. Der Spieler steuert den Helden Mark Cyborg durch die engen Gänge und verwinkelten Räume der feindlichen Roboterwelt Terminus. Das Geschehen wird nicht wie bei den zur Zeit verpönten Egoshooters aus der Sichtperspektive der Spielfigur, sondern aus der isometrischen Draufsicht gezeigt. Das sorgt für einen emotionalen Abstand vom Spiel, macht das Abenteuer aber nicht weniger spannend.

Angriff der Staubsauger

Mit den Cursortasten wird Mark Cyborg durch die düstere und nur wenig erleuchtete Roboterwelt bewegt. Unterwegs kann er ständig farbige Sterne aufsammeln, die umgehend den Punktestand erhöhen. Wichtiger sind aber die vielen Powerups. Da gibt es etwa sieben neue Waffensysteme, die sich unterwegs aufgabeln lassen. Mal schießt Mark mit Laserstrahlen, mal mit Plasmabällen und mal mit blauen Kältewellen. Wichtig ist, dass passend zu den bunt strahlenden Waffen auch die nötige Munition vorhanden ist. Auch sie kann durch Überlaufen aufgesammelt werden. Gut dran ist der Spieler, wenn er ein Schutzschild-Powerup findet. Dann ist er für kurze Zeit unverwundbar. Und kann gegen die rollenden Roboter antreten, die jeden Level zuhauf bevölkern. Die wuchtigen Roboter, die an animierte Staubsauger erinnern, lassen sich mit mehreren gezielten Schüssen in ihre sämtlichen Einzelteile zerlegen.

Lange Fußmärsche

Jeder Level ist so groß, dass er gleich über mehrere Bildschirmseiten scrollt. Damit der Spieler den Überblick behält, zeigt eine klein eingeblendete Levelkarte die Gänge, Räume und Türen an. Unterwegs aufgesammelte Keycards helfen übrigens dabei, die leuchtenden Energietore zu öffnen. Auch Transmitter helfen bei der Beförderung der Spielfigur im Parcours.

Das Spiel setzt einen Pentium mit 300 Mhz, 64 MB RAM, einer Grafikkarte mit 3D-Beschleuniger und DirectX 7.0 voraus. In der Demo lassen sich nur vier Level spielen, in der Vollversion stehen gleich vier Episoden zur Verfügung.

Carsten Scheibe

Robots: Power On! 1.0System: Windows alle VersionenAutor: Alawar EntertainmentPreis: 9,95 $Sprache: DeutschDateigröße: 9,9 MB


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