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TESTS: 2000cities browser 1.0

Ein kostenloser Web-Browser das ist fürs Webvolk längst nichts Neues mehr. Um heute noch bei den Onlinern zu punkten, müssen sich die Programmierer schon ein bisschen mehr anstrengen. Was heute alles machbar ist, zeigt die Spielerei 2000cities.

Programm: 2000cities browser 1.0

System: Windows 95

Autor: 2000cities.com

Preis/Sprache: Freeware / englisch

Dateigröße: 2.233 KB

Ein kostenloser Web-Browser das ist fürs Webvolk längst nichts Neues mehr. Um heute noch bei den Onlinern zu punkten, müssen sich die Programmierer schon ein bisschen mehr anstrengen. Was heute alles machbar ist, zeigt die Spielerei 2000cities. Dieser Gratis-Browser generiert in seinem Fenster eine virtuelle 3D-Welt, in der sich der Anwender frei mit der Maus bewegt und sich auf die Suche nach visuellen Links macht.

Es dauert seine Zeit, bis der 2000cities-Browser endlich geladen ist. Dabei zeigt das Fenster in der oberen Hälfte eine aufgerufene Homepage auf die ganz normale Weise an. In der unteren Hälfte hingegen ist der Cyberspace zu Hause. Mit der Maus rast der Surfer über bunte Straßen, karge Felder und tiefblaue Meere hinweg. Tausende von Kilometer werden dabei in Sekunden abgerissen. Inmitten der künstlichen Landschaft stößt der Anwender schon bald auf verschiedene Objekte, etwa auf bunte Fahnen. Jede Fahne steht für einen Link, wobei rote Flaggen auf Unterhaltung hinweisen, gelbe für Kultur stehen. Grüne Fahnen hingegen rufen Homepages über Lebenskunst auf und blaue laden Nachrichten. Wer keine Lust darauf hat, sich von den Flaggen ins Blaue entführen zu lassen, besucht das »Institute of clicks«. Es enthält ausgewählte Links auf die besten Seiten im Web, wobei gezielt 25 Kategorien abgedeckt werden. Einen Besuch ist auch der Markt wert, der den Surfer zu allen wichtigen Shopping-Sites im Internet geleitet. Klar, dass sich die Kinder derweil im »Play Land« einfinden, das selbst an einem verregneten Nachmittag noch ausreichend kindgerechte Abenteuerspielplätze im Web kennt, auf denen man sich tummeln kann.

Kurzum: Der schrille Browser entführt den Anwender, der die Zeit dafür mitbringt, zu immer neuen Seiten im Internet. Das macht Spaß und wird auch so schnell nicht langweilig, zumal sich neue Szenarien immer wieder von der Homepage nachladen lassen.

Carsten Scheibe

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