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TESTS: Elektra 0.90b

Elektra ist eine Neuinterpretation des alten Arcade-Klassikers QIX, der 1981 noch für Furore auf den Bildschirmen sorgte. Es gilt, aus einem Rechteck so viel Fläche wie nur möglich herauszuschneiden, ohne dabei von einem Strahlenfächer erwischt und erlegt

Programm: Elektra 0.90b

System: Windows 95

Autor: Binary Spells

Preis/Sprache: Freeware / englisch

Dateigröße: 496 KB

Elektra ist eine Neuinterpretation des alten Arcade-Klassikers QIX, der 1981 noch für Furore auf den Bildschirmen sorgte. Es gilt, aus einem Rechteck so viel Fläche wie nur möglich herauszuschneiden, ohne dabei von einem Strahlenfächer erwischt und erlegt zu werden, der im Rechteck seine Bahnen zieht.

Der Spieler, der sich auf Elektra einlässt, startet mit fünf Leben, die er fortan beim virtuellen Landraub riskieren kann. Vorerst steuert der Spieler seine nur als Punkt sichtbare Figur mit den Cursortasten über die Begrenzungslinien des Rechtecks. Hier ist die Figur sicher und kann nicht vom Fächer berührt werden. Allerdings zählt eine Balkengrafik fortwährend die im aktuellen Level zur Verfügung stehende Zeit herunter. Während dieser Zeitspanne muss der Anwender den vorgegebenen Prozentteil der Fläche für sich vereinnahmt haben, sonst ist ein Leben verloren: Feige sein lohnt sich hier nicht.

Um in das Rechteck hineinzuschneiden, muss entweder die Taste STRG (langsam) oder Shift (schnell) zusätzlich zur gewünschten Richtungstaste gedrückt werden. Dabei muss man hoffen, möglichst schnell wieder den rettenden Spielfeldrand zu erreichen, ohne dass seine Figur oder die noch nicht vollendete Trennlinie vom Fächer getroffen werden. Gelingt das Unternehmen, gehört die abgetrennte Fläche nun dem Spieler sie kann vom Qix-Fächer nicht mehr betreten werden.

Das gilt leider nicht für die Sparks, die schon bald die Verfolgung der Figur aufnehmen und sich dummerweise auch auf den Außenlinien bewegen. Eine Berührung mit ihnen verläuft immer tödlich. Zu einem schnellen Suizid führt auch ein zu langes Verharren ohne Aktion oder der Versuch, auf der eigenen Schnittlinie umdrehen zu wollen.

Steigerungen sind natürlich auch möglich: Je weiter der Spieler kommt, umso weniger Zeit hat er, einem immer schnelleren Fächer noch mehr Fläche als eben abzuluchsen. Das Spiel benötigt DirectX, um zu funktionieren.

Carsten Scheibe

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