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Windows-Sound: Vier Akkorde für ein Vista

In einem Zeitraum, in dem Bands ganze CDs aufnehmen, hat Microsoft für Windows Vista eine neue Startmelodie entwickelt. Zur Auswahl standen ein Tusch und Technogeklapper, das Rennen machte ein schlichtes "Da-Dam, Da-Damm".

Einige Bands brauchen 18 Monate, um ein Album mit einer Stunde Musik zu produzieren. Microsoft hat genau so lange gebraucht für einen Sound-Schnipsel von vier Sekunden. Aber das ist ja auch nicht irgendein Klang, sondern der Sound, der sich bald Millionen von Menschen ins Ohr legt, wenn sie Windows Vista starten.

Das am 30. Januar 2007 erscheinende Betriebssystem will sich einschmeicheln mit einem weichen "Da-Dam, Da-Damm", gefolgt von einem sanften Fade-Out. Für das anspruchsvolle Werk engagierte Microsoft den Musiker Robert Fripp. Der Auftrag lautete laut Microsoft-Manager Steve Ball, eine klare und einfache Erkennungsmusik zu gestalten, die auch über längere Zeit hinweg ihre Wirkung nicht verfehlt. Ball ist sowohl Musiker als auch Techniker und leitet die Microsoft-Abteilung "Windows Audio Visual Excellence", kurz WAVE genannt. Er hat einen engen Kontakt zu Fripp, der in den 70er Jahren für die Rockband King Crimson aktiv war. Ball war früher Fripps Schüler und Geschäftspartner. Außerdem hatte Fripp auch schon gemeinsame Projekte mit Brian Eno, der den Sound von Windows 95 produzierte.

Tusch und Techno flogen raus

Fripp nahm mehrere Stunden von elektronisch bearbeitetem Gitarren-Sound auf. Danach sichtete Ball das Material, immer auf der Suche nach den passenden Sekundenklängen. Das WAVE-Team beriet lange über eine Reihe von Sound-Alternativen, bis Ende Oktober die Entscheidung fiel. Darunter waren auch ein satter Tusch und eine schnelle Tonfolge im Techno-Stil. Viele favorisierten ein euphorisches Motiv mit einem klappernden Rhythmus, das dann aber doch abgelehnt wurde. Es habe zu wenig technisch geklungen, erklärt Ball.

Die jetzt für Windows Vista gewählte Startmusik besteht nur aus vier Akkorden und soll die vier Silben "Win-dows Vis-ta" lautmalerisch umschreiben. Es ist daher auch kein Zufall, dass sie genau vier Sekunden lang ist. Jeder Akkord steht für eine der vier Farben im Logo von Windows Vista.

Hauptaufgabe war die Startmelodie

Neben dem Startklang wurden für das neue Betriebssystem 44 weitere Sounds erstellt, darunter auch die akustischen Signale für den Eingang einer E-Mail, für Fehlermeldungen oder für das Herunterfahren des Systems. Dabei handelt es sich meist um etwas schlichtere Varianten der bereits von Windows XP bekannten Klänge. Im Zentrum der eineinhalbjährigen Arbeit für die neuen Windows-Klänge stand aber die Startmelodie. "Man wollte einen Sound, der den Leuten gleich beim ersten Hören gefällt", sagt Ball. Aber die Schwierigkeit habe darin bestanden, einen Sound zu finden, der auch nach tausend Start noch gefällig wirke. Deswegen sei er froh gewesen, so lange an dem Projekt arbeiten zu können: "Wir hatten die Zeit, um mit der Musik zu leben."

Nicht zuletzt sollte der neue Windows-Startklang weniger scheppernd klingen als bisher - zu oft haben Nutzer von Windows XP genervte Blicke ihrer Umwelt geerntet, wenn sie ihr Notebook zum Laufen gebracht haben und die Startmelodie zu hören war. Bei Windows Vista sollte das Motiv nicht so aufdringlich wirken, erklärt Ball. "Wir wollen die Klänge im Hintergrund haben und nicht im Vordergrund."

Allison Linn/AP / AP
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.