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Netzwelt verspottet Rapstar Puff Daddy muss weiter Diddy heißen


P. Diddy bringt noch in diesem Jahr ein neues Album heraus. Nein, Verzeihung: Puff Daddy bringt es heraus. Der Rapper will namentlich zurück zu den Wurzeln. Doch bei Twitter gelingt ihm das nicht.

Sean Combs, wie der 44-jährige Rapper Puff Daddy eigentlich heißt, wechselte zum wiederholten Mal seinen Künstlernamen. Er tritt damit in die Fußstapfen von Kollege Prince: Der Musiker änderte seinen Namen in den 90ern so oft, dass er selbst dabei zum Objekt von reichlich Spott wurde. Jamie Starr, Joey Coco, Symbol, TAFKAP – und dann doch wieder Prince.

Combs startete seine Karriere als Puff Daddy, hatte unglaubliche Erfolge mit Songs wie "I'll Be Missing You" oder "Come With Me". 2001 änderte er seinen Namen zu P. Diddy. Zwischenzeitlich agierte er aber auch als Puffy, Swag oder Sean John. Später einfach als Diddy. Auch sein Twitter-Name lautet entsprechend heute @iamdiddy.

Jetzt der Schritt rückwärts: Das aktuelle Album "MMM" veröffentlicht er wieder unter dem alten Pseudonym Puff Daddy. Als große Neuerung will der Rapper den Namenswechsel aber nicht verkaufen. Er twitterte:

„Warum ist dein Name dann nicht @iampuffdaddy?“ fragte eine Userin zurück. Gute Frage. Aber eine, die sich einfach beantworten lässt: Alle Varianten des Puff-Daddy-Namens sind längst von anderen Spaßvögeln besetzt.

Selbst ein schwerreicher Rap-Mogul wie Combs ist dabei machtlos gegen die Masse der User, die ihm "seinen" Twitter-Handle verwehrt. Das veranlasste das Web zu genau dem, was es am besten kann: Schadenfreude und Spott auf kreativste Weise ausspucken.

Die Netzgemeinde bastelte flugs einige unglaublich alberne Twitter-Dialoge zusammen - die lustigen Fakes tauchten erstmals im Portal Funnyordie auf, dann schnell auf verschiedensten Websites:

Ob Diddy - oder Daddy - darüber lachen kann?

wt

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