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Prospektportale: Online suchen, offline kaufen

Gratistage im Fitness-Studio um die Ecke und Prozente auf Schnitzel vom Discounter: Prospektportale im Netz zeigen schnell und bequem, welche Angebote es in der Umgebung gibt. Auch wenn es nach einem Schnäppchen aussieht: Verbraucher sollten vergleichen.

Der Umzug in die neue Stadt ist geschafft, da geht die Suche nach günstigen Angeboten für Couch, Kühlschrank oder Küche los. Früher blätterten Verbraucher durch Werbeblättchen aus dem Briefkasten. Heute geht es einfacher: Angebots- und Prospektportale im Netz liefern schnell und gezielt Übersichten über Schnäppchen im lokalen Umkreis. Doch das hat seinen Preis: "Dem Verbraucher sollte klar sein, dass aus seinem Klickverhalten Kundenprofile erstellt werden können", warnt Moritz Karg vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) in Kiel.

Das Prinzip der Angebotsseiten ist simpel: online suchen, offline kaufen. Auf Portalen wie Allesnebenan.de, Kaufda.de oder MeinProspekt.de gibt der Kaufinteressierte seine Stadt, Postleitzahl oder einen Suchbegriff ein. Eine Liste zeigt ihm dann aktuelle Prospekte, Angebote, Gutscheine sowie Rabatt- und Sonderaktionen in der Nähe. Häufig werden diese ergänzt durch Detailangaben wie Entfernung zum Standort des Nutzers, Angebotsdauer und Kundenbewertungen.

Alternativ lassen sich verschiedene Branchen wie zum Beispiel "Optiker", "Biomärkte" oder "Buchhandlungen" und Kategorien wie "Essen und Trinken", "Drogerie und Kosmetik" oder "Technik und Multimedia" durchstöbern. Auf einer Karte werden die Standorte der jeweiligen Schnäppchenanbieter mit Adresse und Öffnungszeiten angezeigt - der Kunde muss nur noch losgehen und kaufen.

Nicht nur Sonderangebote, sondern auch Rabatte

Die Portale arbeiten mit Läden aller Art zusammen: von Discountern über Baumärkte und Modeketten bis hin zu Drogerien und Apotheken. Preisjäger finden so Prozente auf den Sonntagsbrunch, Getränkekisten zum halben Preis, eine Gratis-Maniküre zum Haarschnitt oder Rabatt-Coupons für den örtlichen Baumarkt.

Bundesweiten Zugriff auf lokale Prospekte, Angebote und Aktionen bieten zum Beispiel Kaufda.de und MeinProspekt.de an. Das Portal der Deutschen Post - Allesnebenan.de - startete zunächst im Raum Köln-Bonn, mittlerweile gibt es den Service zum Beispiel auch in Berlin. Bis Ende 2011 sollen Kunden im gesamten Bundesgebiet lokale Schnäppchen zur Verfügung stehen.

Die Suchfunktion der Portale steht allen Online-Nutzern offen. Wer sich über neue Angebote informieren lassen oder sein Suchprofil und Favoriten abspeichern will, muss sich mit seiner Mail-Adresse und teils auch mit dem Namen registrieren.

Vor der Registrierung - nachdenken

Für den Verbraucher sind die Portale eine einfache und schnelle Möglichkeit, sich zu informieren. Wer sich hier registrieren will, sollte allerdings bedenken, dass er dabei personenbezogene Angaben machen muss. Datenschützer Moritz Karg findet das zumindest bedenklich: "Bei einer Registrierung gibt der Verbraucher preis, wer er ist. Durch sein Nutzerverhalten zeigt er zudem, wo er lebt und wofür er sich interessiert."

Kunden hinterlassen so auf den Portalen individuelle Spuren. Karg zufolge ist nicht auszuschließen, dass ihnen dadurch irgendwann nur noch gezielt auf sie zugeschnittene Werbung angezeigt wird. Der Datenschützer rät, bei einer Registrierung auf Angebotsportalen die Datenschutzerklärung genau und aufmerksam zu lesen.

Georg Tryba von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen empfiehlt, sich von attraktiven Sonderangeboten nicht leiten zu lassen, sondern bei vermeintlichen Schnäppchen zunächst die Preise zu vergleichen. "Nicht immer sind die aufgelisteten Angebote auch die besten", sagt Tryba.

Das Netz ist voller Vergleichsmöglichkeiten

Der Verbraucherschützer rät zu unabhängigen Testberichten und Preisvergleichsportalen im Internet. "Am besten schaut man sich direkt mehrere an, dann hat man eine gute Orientierung darüber, was ein bestimmtes Produkt kosten sollte." Erst dann könne man Sonderangebote richtig einschätzen. Wichtig ist laut Tryba aber auch noch etwas anderes: "Bevor ich blind auf ein Angebot anspringe, sollte ich mich immer erst fragen, ob ich dieses Produkt wirklich brauche."

Sparfüchse können ortsbezogene Angebote und Gutscheine auch mobil auf dem Handy ansehen. Der Nutzer wählt bestimmte Themen oder Marken aus. Unterwegs - etwa beim Stadtbummel - bekommt er entsprechende Mitteilungen aus seiner direkten Umgebung, inklusive Wegbeschreibung zur nächstgelegenen Filiale.

Apps für Smartphones bietet neben Kaufda und MeinProspekt zum Beispiel auch die E-Plus-Tochter Gettings an. Ihr Angebot ist noch auf das Rhein-Ruhr-Gebiet beschränkt, soll aber bis Ende 2011 auf ganz Deutschland ausgeweitet werden. Mit der App Coupies will auch Allesnebenan.de Rabatt-Coupons auf das Handy bringen.

Olivia Konieczny, DPA / DPA
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.