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Versandkostenfreie Lieferung: Amazon hebt Mindestbestellwert deutlich an

Bestellen wird bei Amazon in Zukunft teurer: Der Online-Händler hat den Mindestbestellwert für versandkostenfreie Lieferungen auf 29 Euro erhöht. Mit einem Trick kann man diese Regelung aber umgehen.

Bücher, DVDs, Schallplatten, Spielzeug - bei Amazon kann man so gut wie alles bestellen. Doch in vielen Fällen könnte Shoppen ab sofort teurer werden: Am Dienstag hat der Online-Händler auf seiner Homepage bekanntgegeben, dass der Mindestbestellwert für den Erlass der Lieferkosten auf 29 Euro erhöht wurde. Bislang wurde schon bei einem Bestellwert von 20 Euro kostenlos innerhalb Deutschlands geliefert.

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Von der Regelung ausgenommen sind wie bisher Bücher, Hörbücher und Kalender. Produkte aus diesen Kategorien kann man auch unter 29 Euro versandkostenfrei bestellen.

Dadurch ergibt sich ein Trick, um die Standardversandkosten zu "sparen": Bestellt man zusätzlich zu dem gewünschten Produkt (etwa DVDs oder Bettwäsche) ein Buch, wird das Paket kostenlos verschickt - auch wenn der Bestellwert unter 29 Euro liegt. Ein besonders günstiges, wenn auch vermutlich nicht besonders lesenswertes Buch ist etwa "Cruel Fate",das es derzeit für 1,10 Euro zu kaufen gibt. Eine Alternative ist diese Rosen-Stickersammlung (weitere Tipps gibt es hier).

Die Anhebung des Mindestbestellwerts ist die zweite Kostenanhebung in letzter Zeit. Zuletzt wurde das Unternehmen kritisert, als die Prime-Mitgliedschaft (gewährt kostenlosen Premiumversand) um den Streamingdienst Prime Instant Video erweitert und von 29€ auf 49€ pro Jahresmitgliedschaft angehoben wurde.

Christoph Fröhlich
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