webreporter »Todes«-Strafe für Spam-Mailer


Wer die Gemeinde der Usenet-Nutzer als Schuttabladeplatz für seine Werbemails missbraucht, muß sich auf harsche

Wer die Gemeinde der Usenet-Nutzer als Schuttabladeplatz für seine Werbemails missbraucht, muß sich auf harsche Reaktionen gefasst machen. Diese Erfahrung durfte jetzt das @Home Network machen. Wegen der hartnäckigen Unterstützung von Spam-Mailern drohte dem @Home Network ein Usenet-Bann. Der Grund: Versender von Massenmails hatten bei @Home einen sicheren Hafen gefunden, von dem aus sie mit ihren nervigen Botschaften das Usenet lahmlegen konnten.

Nicht umsonst droht auf StopSpam Uncle Sam mit dem Zeigefinder. Nach Missachtung aller Spielregeln geriet das @Home Network auf die Abschussliste. Die angedrohte Usenet Death Penalty (UDP) hätte bedeutet, dass keinerlei Postings von Servern des Netzwerks mehr Eingang in Newsgroups gefunden hätten. Das @Home Network wäre vom Usenet gewissermaßen vor die Tür gesetzt worden.

Schon häufig totgesagt, konnte sich die Online-Kultur dieses Mal durchsetzen. Das @Home Network hat nach Bekanntgabe des Bannspruches jedenfalls klein beigegeben und die Spammer kaltgestellt. Die Diskussion zum Thema findet man bei Slashdot. Das halb-offizielle Statement »des« Usenets bereitet Deja News für WWW-Browser auf. In Deutschland sammelt Politik Digital Unterschriften gegen die Flut des virtuellen Dosenfleischs.


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