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Andrang auf Apple-Smartphone Darum wird es schwierig, am Freitag ein iPhone X zu bekommen

Andrang auf Apple-Smartphone: Darum wird es schwierig, am Freitag ein iPhone X zu bekommen
Mit dem ersten iPhone veränderte Apple die gesamte Technikwelt. Mit dem neuen iPhone X will Tim Cook dieses Kunststück nun wiederholen. Die größte Neuerung ist der riesige Bildschirm. Er misst 5,8 Zoll und bedeckt fast die gesamte Frontseite. Dank OLED-Technik liefert er hohe Helligkeiten und satte Kontraste. Der Home-Button samt Fingerabdruckscanner an der Unterseite ist verschwunden. Entsperrt wird das Telefon nun mit Face ID - einer Kombination aus Kameras und Sensoren. Das Gesicht wird dadurch zum Passwort. Dank Infrarot soll das auch im Dunkeln funktionieren. Die Frontkamera ermöglicht neue Effekte - etwa Animojis. Dabei übernehmen Emojis den Gesichtsausdruck des Nutzers. Die Rückseite besteht aus Glas. Dadurch kann das iPhone kabellos aufgeladen werden. Das Zubehör muss aber extra gekauft werden. Die Kamera hat eine doppelte optische Bildstabilisierung und einen größeren Sensor. Dadurch sollen bessere Aufnahmen bei wenig Licht gelingen. Apple setzt voll auf Augmented Reality. Dabei wird das Bild der Kamera durch virtuelle Effekte ergänzt - etwa für Spiele oder Lern-Apps.
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Ab Freitag kann das iPhone X vorbestellt werden. Der Andrang dürfte riesig sein. Die Stückzahlen leider nicht. Viele Interessenten dürften deshalb leer ausgehen - oder müssen Geduld mitbringen.

Es ist Apples wichtigster Marktstart seit Jahren: Am Freitag (27. Oktober) startet die Vorbestellphase für das iPhone X, eine Woche später (3. November) steht das Telefon in den Regalen oder trifft per Post bei den Kunden ein. Doch der Andrang könnte so hoch sein wie seit Jahren nicht, bei deutlich weniger verfügbaren Geräten.

Nur drei Millionen iPhone X vorrätig

Einige Apple-Analysten schätzen, dass das iPhone X Anfang November nur in sehr begrenzten Stückzahlen vorrätig sein wird - die Rede ist meist von zwei bis drei Millionen Geräten weltweit. Zum Vergleich: In den ersten Tagen nach dem Verkaufsstart der 6s-Generation wurden 13 Millionen Geräte verkauft.

Gleichzeitig rechnen Analysten mit bis zu 50 Millionen Vorbestellungen, trotz des hohen Preises ab 1150 Euro. Das scheint nicht abwegig: Auf das generalüberholte iPhone X warten viele Fans seit Jahren, und die Verkaufszahlen für das iPhone 8 sind laut ersten Berichten nicht so hoch wie bei den Modellen in den Vorjahren.

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iPhone X: Die Nachfrage bleibt bis 2018

Die Produktion wird erst im November richtig anlaufen. Grund dafür waren Lieferprobleme für einzelne Bauteile. Bis Ende des Jahres sollen 25 bis 30 Millionen iPhone X vom Fließband laufen, glaubt der renommierte und bestens vernetzte Analyst Ming-Chi Kuo. Das heißt im Klartext: Viele Vorbesteller werden in diesem Jahr kein iPhone X mehr in den Händen halten. Vermutlich ist Apple erst Anfang 2018 in der Lage, die Nachfrage zu bedienen.

Wann genau die Vorbestellphase am Freitag beginnt, ist noch nicht klar. Erfahrungsgemäß dürfte es Punkt 9 Uhr losgehen. Ebenfalls unklar ist derzeit, ob und wie viele Geräte hierzulande ab 3. November direkt in den Apple Stores, bei anderen Fachhändlern oder in den Mobilfunk-Shops angeboten werden.

FaceID und neues Display

Das iPhone X wurde Anfang September gemeinsam mit dem iPhone 8 vorgestellt. Die größte Neuerung ist das beinahe die ganze Frontseite bedeckende OLED-Display. Dadurch ist das Smartphone trotz des XXL-Bildschirm (5,8 Zoll) nur unwesentlich größer als ein iPhone 8 (4,7 Zoll). Zudem wurde der Fingersensor abgeschafft und durch eine neuartige Gesichtsentsperrung namens FaceID ersetzt. Wie gut die Technik im Alltag funktioniert, werden Tests zeigen.

So stellen sich einige Designer das iPhone X von Apple vor.

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