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Roaming-Gebühren: Telefonieren im Ausland wird günstiger

Das Europaparlament hat einer deutlichen Verringerung der Roaming-Gebühren zugestimmt. Die Abgeordneten sprachen sich dafür aus, die Kosten für Handy-Gespräche in anderen EU-Staaten auf maximal 49 Cent netto pro Minute zu senken.

Handy-Gespräche im Ausland sollen nach einem Beschluss des EU-Parlaments um bis zu 70 Prozent billiger werden. Mit großer Mehrheit stimmten die Abgeordneten am Mittwoch in Straßburg dem mit den EU-Regierungen ausgehandelten Kompromiss zu. Bevor die Regeln im Sommer in Kraft treten, müssen Anfang Juni noch die EU-Telekommunikationsminister zustimmen. Dies gilt aber als sicher. Abgeordnete und Medienkommissarin Viviane Reding riefen die deutsche EU-Ratspräsidentschaft auf, danach eine schnelle Veröffentlichung der Regeln sicher zu stellen, damit die Preise noch im August sinken können.

Einer guter Tag für den Verbraucherschutz

Reding sprach von einem guten Tag für den Verbraucherschutz. Gespräche in ausländischen Netzen sollen künftig nicht mehr als 49 Cent pro Minute plus Umsatzsteuer kosten dürfen. Eingehende Anrufe dürfen nicht mehr als 24 Cent kosten. Zudem sollen die Preise in den kommenden drei Jahren weiter fallen.

Voraussichtlich noch im August sollten Verbraucher sich für den neuen Euro-Tarif entscheiden können. Wenn sie dies nicht tun, telefonieren sie vorerst weiter zu ihren jetzigen, meist teureren Tarifen. Bis Herbst sollen Handynutzer sich zwischen dem neuen Tarif und anderen Angeboten ihrer Anbieter entscheiden. Wer nichts tut, wird dann automatisch auf den neuen Roaming-Tarif umgestellt, der mit allen Inlandstarifen der Anbieter kombinierbar ist.

Zeitpunkt liegt in den Händen der Mitgliedstaaten

Wann genau die Anbieter ihre Preise senken müssen liegt nun in den Händen der Mitgliedstaaten, die zuletzt eher die Interessen der Mobilfunkkonzerne verteidigt hatten. Die Fristen zur Umsetzung der Regeln laufen erst nach ihrer Bekanntgabe im Amtsblatt der EU.

Der federführende Abgeordnete Paul Rübig von der Österreichischen Volkspartei verlangte, die Regeln müssten noch zum Sommer in Kraft treten. Dies sei auch möglich. Reding forderte eine frühere als die bislang für Ende Juni geplante Veröffentlichung, damit die neuen Tarife möglichst rasch greifen. Die Kommissarin wies Kritik an dem Prestigeprojekt der europäischen Verbraucherpolitik zurück. Zwar sei es ungewöhnlich, Obergrenzen für Endkundenpreise für die gesamte EU vorzuschreiben. Allerdings habe der freie Markt auch europaweit versagt. Verbraucher bezahlten zu viel. Auf nationaler Ebene komme es häufig vor, dass Regulierer die Preisgrenzen setzten. Die Obergrenzen laufen nach drei Jahren automatisch aus.

Der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Joachim Wuermeling sagte, die Regeln sollten am 29. Juni veröffentlicht werden. Es sei gut, dass die Preisobergrenzen nicht zu niedrig festgesetzt worden seien. Jetzt gebe es Spielraum für die Anbieter, sich noch gegenseitig mit eigenen Angeboten zu unterbieten.

Reuters/AP / AP / Reuters
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.