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Stiftung Warentest: Schlechte Tonqualität bei Internet-Telefonie

Die Stiftung Warentest hat Voice-over-IP-Produkte unter die Lupe genommen und ist zu dem Ergebnis gekommen: Internet-Telefonie hört sich noch nicht gut an. Außerdem gab es Kritik an der Benutzerfreundlichkeit.

Bei der Internet-Telefonie mangelt es weiterhin an der Tonqualität. Das berichtet die Stiftung Warentest, die in ihrer Zeitschrift "test" 13 entsprechende Produkte unter die Lupe genommen hat.

Zwar seien Gespräche mittels Voice over IP (VoIP) häufig billiger als Festnetztelefonate, eine glasklare Tonübertragung sei aber nicht zu erwarten. Außerdem bemängelten die Tester, dass die Installation der für VoIP nötigen Geräte und Software für Technik-Laien nur schwer zu bewältigen sei.

Die Internet-Telefonie ermöglicht, Globetrotter weltweit über eine einzige Nummer zu erreichen. Wer bei den Gesprächen im Netz des eigenen VoIP-Anbieters oder in dem eines Partner-Anbieters bleibt, telefoniert kostenlos. Dagegen kosten Telefonate ins Festnetz laut "test" ähnlich viel wie bei Call-by-Call-Anbietern vom Festnetz-Telefon aus. Gespräche zum Handy sind sogar teurer. Dazu kommen die Kosten für einen DSL-Anschluss, der ein Download-Tempo von zwei Megabit pro Sekunde haben sollte. Einige Anbieter erheben auch eine Grundgebühr.

Softphones für Laien

Technisch weniger versierte Nutzer kommen dem Bericht zufolge am besten mit so genannten Softphones zu Rande. Bei diesen werden neben dem Computer lediglich eine Software und ein Headset benötigt. Zudem seien die Softphones vor allem für Menschen, die häufig online sind, als Ergänzung zum Festnetz geeignet.

Mit Hilfe eines Adapters funktioniert VoIP auch über das bisherige Festnetz-Telefon. Diese Variante ist dem Bericht zufolge für den "klassischen" Telefonierer geeignet, der sparen will. Wer sich gleich ein Internet-Telefon zulegt, braucht nur einen DSL-Router und keinen Adapter. Diese Lösung sei aber bislang am wenigsten ausgereift.

DPA / DPA
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.