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Unfall: Explodierendes Handy tötet Chinesen

Eine chinesische Zeitung hat gemeldet, dass ein junger Schweißer während der Arbeit von seinem explodierenden Handy getötet worden ist. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Vorfälle mit Billig-Handy-Akkus.

Wie die die Zeitung "Lanzhou Chenbao" (Lanzhou Morning Post) berichtete, habe der der 22-jährige Schweißer gerade Schweißarbeiten in einer Fabrik in Shuangcheng in der Provinz Gansu ausgeführt, als sein Handy in der Seitentasche seiner Jacke explodiert sei. Die Wucht der Detonation sei so stark gewesen, dass sie ihm eine Rippe brach, die sich in sein Herz gebohrt habe. Obwohl der Arbeiter schnell in ein Krankenhaus gebracht worden sei, hätten ihm die Ärzte nicht mehr helfen können. Er sei seinen seinen schweren Verletzungen erlegen. Ursache für die Explosion sei wahrscheinlich das Handy-Akku.

Die Zeitung geht davon aus, dass es der erste Todesfall in China durch eine Handybatterie sein dürfte. Ob ein Qualitätsproblem die Ursache der Explosion war, müsse untersucht werden, schrieb das Blatt, das ein Foto des zerfetzten Handys veröffentlichte. Der Hersteller sei informiert worden, er werde Experten zur Untersuchung nach Jinta schicken.

Explodierende Handy-Akkus können tatsächlich eine Gefahr darstellen. In Asien sind viele Nachbauten beliebter Handys im Umlauf. Gerade bei den Akkus lässt sich mit billigen Produktfälschungen viel Geld verdienen, da hier die Preisunterschiede zwischen Original und Nachbau besonders groß sind. Nokia warnte bereits vor Jahren nach mehreren Zwischenfällen vor Billig-Produkten.

DPA/tis / DPA
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