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Neue Version: Das kann das neue Whatsapp-Update

Mit immer neuen Features will Whatsapp seine Nutzer bei der Stange halten. Die aktuelle Version für das iPhone bringt eine kleine, aber feine Neuerung - und ein Sicherheits-Feature, das kaum jemand braucht.

Offline senden  Seit kurzem sendet Whatsapp Nachrichten auch dann, wenn Sie mal keinen Empfang haben. Früher gab es immer eine Fehlermeldung in Form eines roten Bubbles. Jetzt senden Sie die Nachricht einfach wie gewohnt, sobald wieder eine Verbindung besteht, wird sie automatisch verschickt.

In Deutschland ist Whatsapp der beliebteste Messenger. Doch was bietet das neue Update für das iPhone?

Von deutschen Smartphones ist Whatsapp zwar kaum noch wegzudenken, trotzdem legt der zu Facebook gehörende Messenger immer wieder neue Features nach. Manche, wie Videotelefonie oder Gif-Support, werden sehnsüchtig erwartet. Das aktuelle Update für das iPhone behebt vor allem kleinere Fehler. Das neue Feature ist dagegen etwas unscheinbar - aber trotzdem praktisch. 

Denn als einzige sichtbare Neuerung hat Whatsapp den Speicherplatz für versendete Fotos und Videos geändert. Die landeten früher einfach im "Aufnahmen"-Ordner, zwischen den selbstgeschossenen Fotos. Wollte man mal eines wiederfinden, blieb nur nerviges Suchen im prallvollen Ordner oder die Suchfunktion in Whatsapp selbst. Seit dem Update landen alle empfangenen und gesendeten Bilder im neuen Album "Whatsapp" und lassen sich so deutlich schneller finden.

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Fotos, Links und Dokumente wiederfinden  Verschickte Links wiederzufinden, geht bei Whatsapp ganz schnell. Wählen Sie den entsprechenden Chat und tippen Sie oben auf die Kontakt- oder Gruppeninfo. Unter dem Reiter "Medien, Links und Doks" finden Sie sämtliche Bilder, Videos, Links und Dokumente, die auf diesem Gerät über den Chat versandt wurden.

Fotos, Links und Dokumente wiederfinden

Verschickte Links wiederzufinden, geht bei Whatsapp ganz schnell. Wählen Sie den entsprechenden Chat und tippen Sie oben auf die Kontakt- oder Gruppeninfo. Unter dem Reiter "Medien, Links und Doks" finden Sie sämtliche Bilder, Videos, Links und Dokumente, die auf diesem Gerät über den Chat versandt wurden.

So will Whatsapp Account-Klau schwerer machen

Ebenfalls neu ist die auch auf Android-Smartphones freigeschaltete Zwei-Faktor-Authentifizierung. Sie soll es schwieriger machen, Whatsapp-Accounts zu übernehmen. Dazu legt der Nutzer einen sechsstelligen Code fest, der bei einer neuen Anmeldung angegeben werden muss. Ab und an verlangt Whatsapp den Code auch zwischendurch, um sicherzugehen, den rechtmäßigen Nutzer vor sich zu haben. Um den Code zurücksetzen zu können, muss man eine E-Mail-Adresse angeben. Einschalten lässt sich die Funktion in den Einstellungen unter "Account" und "Verifizierung in zwei Schritten".

Ob man das wirklich tun sollte, muss jeder selbst entscheiden. Während Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Online-Accounts wie dem E-Mail-Anbieter oder sozialen Medien ausgesprochen sinnvoll und sogar empfehlenswert ist, handelt es sich beim Account-Klau bei Whatsapp eher um ein theoretisches Problem.

Schließlich müsste man erst einmal eine SMS an die Telefonnummer des fremden Accounts schicken lassen, um ihn auf einem anderen Smartphone verifizieren zu lassen. Heimlich mitlesen ginge eh nicht: Weil sich Whatsapp nur auf einem Gerät gleichzeitig anmelden kann, würde das Opfer den Diebstahl sofort bemerken. Whatsapp geht es bei der Aktion vermutlich um eines: Die E-Mail der Nutzer zu erfahren und sie so möglicherweise mit einem separaten Facebook- oder Instagram-Account verknüpfen zu können.

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mma
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