HOME

WWDC: HomePod - So will Apple das Musikhören zuhause neu erfinden

Seit Amazon Echo sind sprachgesteuerte Lautsprecher der heißeste Technik-Trend. Jetzt hat Apple mit HomePod sein Modell mit Siri vorgestellt - und will alles besser machen.

HomePod Apple Siri Lautsprecher WWDC

Das ist Apples Siri-Lautsprecher - der HomePod

Als Amazon seinen Sprachlautsprecher Echo vorstellte, wunderte man sich noch, wer so was braucht. Jetzt sind die Geräte der Techniktrend der Stunde. Heute hat auch Apple seinen Speaker vorgestellt - und tauft ihn in Anlehnung an den iPod "HomePod".

Mit dem HomePod will Apple nicht weniger, als das Musikhören Zuhause neu zu definieren. Dazu verbindet man den Sound von Anlagen wie Sonos mit der smarten Reaktion von Amazon Echo. Mit sechs Mikrofonen empfängt er die Stimme des Nutzers, die Befehle nimmt natürlich Siri entgegen.

HomePod: Topklang und Siri

Das HomePod soll vor allem mit einem enorm guten Klang punkten. Die an einen Mac Pro erinnernde Röhre soll anders als die anderen Sprachlautsprecher so gut klingen wie echte Anlagen. Apple setzt zudem auf eine Technik namens "Virtual Surround", die sich dem Klang des Raumes anpasst.

Natürlich basiert der HomePod auf Apples eigenem Musik-Dienst Apple Music. Der soll dem Nutzer helfen, möglichst einfach gute Musik zu finden, die dem eigenen Geschmack entspricht.

HomePod steuert auch das Smarthome

Neben der Musik hat HomePod natürlich noch weitere Funktionen. So kann er wie Amazon Echo und Siri auf dem iPhone Nachrichten vorlesen, Fragen nach dem Wetter beantworten und so weiter. Auch als Heimsteuerung taugt der HomePod. Dazu nutzt er Apples Smarthome-Schnittstelle Homekit. Passende Geräte lassen sich nahtlos über den HomePod steuern. 

Dabei will Apple die Privatsphäre besonders schützen. HomePod reagiert erst, wenn man "hey Siri" sagt. Dann werden die Daten anonym übertragen.

HomePod: Teurer als Amazon Echo

Nach Deutschland kommt er dieses Jahr allerdings nicht mehr. Als erste Länder sind nur die USA, Großbritannien und Australien genannt. Weitere Länder sollen "nächstes Jahr" folgen. In den Handel kommt der HomePod auch dort erst Ende des Jahres, er wird in weiß und Schwarz angeboten. Der Preis beträgt 349 Dollar.

Damit ist es deutlich kostspieliger als Amazons Echo, den es in der günstigen Dot-Variante bereits für 59 Euro gibt. Auch der große Echo mit Lautsprecher ist mit 179 Euro deutlich günstiger. Ob der bessere Sound das wettmachen kann, muss ein Test zeigen.

Themen in diesem Artikel