diplomand Diplomand des Monats: Claudia Martin

geb. geb.1972

Fachhochschule Heilbronn

Wirtschaft II - Tourismus-Betriebswirtschaft

frauen-in-fuehrungspositionen@gmx.net

Zur Person:

Mein Name ist Claudia Martin. Geboren wurde ich am 30.6.1972. Wer mit mir Kontakt aufnehmen möchte, kann mich unter der e-Mail-Adresse frauen-in-fuehrungspositionen@gmx.net erreichen.

Meine Uni-Laufbahn begann mit einem 6-semestrigen Jurastudium an der TU Dresden, welches ich dann doch vor dem 1. Staatsexamen, jedoch mit allen notwendigen Scheinen und ausreichend juristischen Tricks vorzeitig beendet habe.

Um meine Interessen für Recht, Wirtschaft und Sprachen verbinden zu können, bot sich für mich ein Studium der Tourismusbetriebswirtschaftslehre an der FH Heilbronn an. Dieses schloss ich 1999 mit der Diplomarbeit zum Thema »Frauen in Führungspositionen« ab. Begleitet wurde mein Studium von diversen Praktika und Auslandsaufenthalten. Im Herbst 2000 werde ich den Abschluss des Master of Arts in European Tourism Management erreichen.

Schwerpunkte meines 5-jährigen Tourismusbetriebswirtschaftstudiums bildeten Internationales Management, Marketing und das Fachgebiet der Reisewirtschaft, neben Grundlagenfächern wie BWL, VWL, Recht, Sprachen (Englisch, Französisch) und dem Studium Generale (Rhetorik, Kulturvergleich, Gruppendynamik). Des weiteren habe ich das IHK-Zertifikat »Ausbildung der Ausbilder« erworben.

Feste Vorstellungen für meine Zukunft habe ich noch nicht, da Flexibilität ein guter Ausgangspunkt für dieselbe ist. Das Thema meiner Diplomarbeit sollte darin jedoch eine entscheidende Rolle spielen. »The most important thing is to make people think.«

Frauen in Führungspositionen - Ein interkultureller Vergleich Deutschland - USA

»Berufstätigkeit von Frauen ist sicherlich mittlerweile kein Thema mehr, das von der Mehrheit der Gesellschaft kontrovers diskutiert würde. Im Gegenteil: Ein einfaches Gedankenexperiment kann am ehesten verdeutlichen, wie fest Frauen in das Gefüge der Arbeitswelt integriert sind. Man stelle sich vor, die Frau würde per Dekret aus der Arbeitswelt verbannt: Wirtschaft und Verwaltung, alle Sektoren der Arbeitswelt brächen zusammen. Man führe das Gedankenexperiment weiter: Ein anderes Dekret verbannte die Frau aus Führungspositionen. Ein Teil der LeserInnen wird sagen, dies sei durchaus kein Experiment, sondern praktizierte Realität, nur eben ohne explizites Dekret.« (Stengel, 1990, S. 67)

In den letzten Jahren wurde in der Gesellschaft, in der Politik und in den Unternehmen verstärkt über das Thema »Frauen im Management« diskutiert. Denn der Einstieg in eine Führungsposition und der berufliche Aufstieg innerhalb eines Unternehmens sind für Frauen zwar keine Unmöglichkeit mehr, aber eine Selbstverständlichkeit wie für Männer sind beide noch lange nicht.

Diese Arbeit beschäftigt sich deshalb sowohl mit der Entwicklung und der derzeitigen Situation von Frauen in Führungspositionen als auch mit den Gründen, die Frauen am Eintritt in die Führungsetagen hindern. Zur Überwindung der Barrieren sollen im Kapitel ?Fördermaßnahmen? Lösungsmöglichkeiten angeboten sowie Förderprogramme von fünf deutschen Unternehmen vorgestellt werden. Desweiteren beschreibt ein Kapitel das Führungsverhalten von Frauen und untersucht, inwieweit sich dieses von den Männern unterscheidet, inwieweit es sich mit den Anforderungen in der Wirtschaft vereinbaren läßt und ob die Zweifel an den Fähigkeiten von Frauen berechtigt sind.

Da die Managementliteratur sich häufig auf die Entwicklungen in den USA bezieht, soll sich der erste Teil auf die Geschichte und die jetzige Lage der amerikanischen Managerinnen beziehen, bevor auf die Entwicklung und Situation der deutschen Führungsfrauen eingegangen wird. Die historische Betrachtung der beiden Kulturen soll Aufschlüsse über die Vergleichbarkeit und Übertragbarkeit der Daten liefern. In den darauf folgenden Kapiteln wird der Schwerpunkt auf Deutschland gelegt.

»Ich habe noch nie verstanden, warum Frauen nicht stärker in die Führungsetagen der Wirtschaft vorgelassen werden«, sagt Hans-Olaf Henkel, Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie e.V.. (http:/focus.de/D/DB/DBQ/DBQB/dbqbf.htm) Aus diesem Grund war es ein Bedürfnis, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen.

Wichtig ist, immer mehr Personen nicht nur für diese Problematik zu sensibilisieren, sondern sie zu motivieren, sich selbst aktiv für einen entsprechenden Fortschritt einzusetzen. Frauenförderung darf kein kurzfristiges Modethema sein. (vgl. Stengel, 1990)

1 Einleitung

2 Frauen in Führungspositionen: USA

2.1 Geschichte der Frauenarbeit in den USA

2.2 Frauen in Führungspositionen

2.3 Schlußbetrachtung

3 Frauen in Führungspositionen: Deutschland

3.1 Frauenbildung und Frauenarbeit im 20. Jahrhundert

3.2 Frauen in Führungspositionen

3.3 Bestandsaufnahme

3.4 EXKURS: Die Entwicklung der Berufstätigkeit der Frauen in der DDR und Ostdeutschland

3.5 Schlußfolgerung

4 Vergleich von Frauen in Führungspositionen: USA-BRD

4.1 Problemstellung

4.2 Geschichte und Bestandsaufnahme

4.3 Bildung

4.4 Hindernisse

5 Führungsverhalten

5.1 Merkmale & Charaktereigenschaften von Führungsfrauen

5.2 Wie Frauen führen

5.3 Wirtschaftliche Anforderungen an neue Führungsmethoden

6 Frauenförderung

6.1 Netzwerke

6.2 Frauenförderung in Unternehmen

7 Resümee und Ausblick

7.1 Zusammenfassende Betrachtung der Situation in den USA

7.2 Zusammenfassende Betrachtung der Situation in Deutschland

7.3 Zukunftsaussichten

Diplomarbeit: Frauen in Führungspositionen - Ein interkultureller Vergleich Deutschland - USA

Hochschule: Fachhochschule Heilbronn

Institut: Wirtschaftswissenschaften

Fachbereich: Wirtschaft II - Tourismus-Betriebswirtschaft

Art der Arbeit: Diplom

Abgabe: Juni 1999

Bearbeitungsdauer: 6 Monate

Seitenzahl: 221

Note: 1,5

Preis: 316,72 ?

Preis für Studierende: 158,36 ?

Bestellnr.: 90632406

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