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Kinder, ab in die Küche!: Zehn Tipps, wie man Kinder zum Kochen bringt

Die Kinder maulen nur am Tisch? Sollen sie doch selbst kochen! Sie können schon eine ganze Menge, ob mit Messer, Herd oder Sparschäler. Welche Aufgaben Sie Ihrem Kind wann geben können? Hier entlang.

Von Henry Lübberstedt

1. Nerven behalten und kein Stress!

Kinder in der Küche? Keine Panik! Ruhig bleiben und Augen auf. Am Anfang dauert es länger, wenn man die Kinder helfen lässt. Die Tätigkeiten müssen erklärt und beobachtet werden. Unter Zeitdruck klappt das nicht. Es hilft, die Küche so einzurichten, dass Kinder gut an die Utensilien, die sie benutzen dürfen, herankommen.

2. Kochen beginnt im Kochbuch

Häufig schauen Kinder gern mit ins Kochbuch. Nutzen Sie die Begeisterung und nehmen Sie die Nachwuchsköche gleich zum Einkaufen mit. Großartiger Nebeneffekt: Die Kinder lernen schon früh die Namen und das Aussehen der Lebensmittel.

3. Wer drei ist, kann Gemüse putzen

Sehr kleine Kinder lieben es, Gemüse zu waschen. Diese Aufgabe kann man ihnen bereits ab drei Jahren anvertrauen. In der Regel wird die Spüle und alles, was in der Nähe ist, gleich mit bewässert ...

4. Keine Lust auf Küche? Dann Tisch decken!

Ebenfalls ab drei Jahren können Kinder Schürzen und Schüsseln heraussuchen oder den Tisch decken. Vorsicht mit dem Besteck: Kinder sollten es immer nach unten halten und dürfen nicht rennen!

5. Sparschäler und kleine Messer

Wenn man es den Kindern gut erklärt und immer dabei bleibt, dann können Dreijährige auch schon mit einem kleinen Messer Bananen schneiden und einen Sparschäler benutzen. Die Kinder können mehr, als man denkt.

6. Scharfes Messer, weiches Schnittgut

Schneiden mit dem Messer muss geübt werden. Wenn die Kinder schon gut damit umgehen können, etwa gekonnt eine Banane zerlegen, kann man ihnen auch anderes Obst oder Gemüse geben. Hartes Zeug wie Wurzeln und Kartoffeln sollten frühestens Fünfjährige bearbeiten. Die Motorik ist bei kleineren Kindern noch nicht so ausgebildet, als dass sie sicher beim Abrutschen der Klinge reagieren könnten.

7. Mix it, baby!

Vierährige können auch schon die Stäbe in das Handrührgerät stecken - allerdings nur, wenn es nicht angeschlossen ist! Später können sie das Gerät führen. Wichtig: Auf die andere Hand aufpassen! Sie sollte die Schüssel halten. Ein geschlossener Standmixer ist noch sicherer. Kinder können füllen, den Deckel schließen und auf den Knopf drücken.

8. Pürierstab - frei ab zehn!

Vorsicht mit einem Pürierstab: Erst zum Ende der Grundschulzeit benutzen lassen und Gefahren erklären!

9. Ran an den Herd - frei ab acht!

Endlich! Ab acht Jahren können Kinder langsam an den Herd herangeführt werden. Dabei anfangs mantraartig die Gefahren wiederholen: An heißen Flüssigkeiten kann man sich in Sekunden verbrühen, spritzendes Fett kann sauweh tun, heißes Fett und Wasser vertragen sich nicht gut, auch ein bereits dunkles Ceranfeld kann verdammt heiß sein ...

10. Oh oh, kochendes Wasser und Fleichermesser

Mit kochendem Wasser und großen Fleischmessern sollten Kinder erst hantieren, wenn sie etwa zehn bis zwölf Jahre alt sind. Wo heißer Wasserdampf und scharfe Klingen herrschen, stiegt auch gleich das Verletzungsrisiko. Die meisten Eltern wissen: Man kann warnen, warnen und nochmals warnen - irgendwann passiert doch etwas. Dann allerdings sollten die Handgriffe in der ersten Hilfe sitzen. Nicht nur bei den Eltern, sondern im besten Fall auch bei den Kindern. Vorsichtshalber haben wir schon mal für 23 unterschiedliche Verletzungen bei Kindern die ersten Maßnahmen zusammengetragen.

Wenn Sie alle Tipps beherzigt haben, dann lassen Sie sich doch von Ihrem Kind ein Sonntagsfrühstück schenken: mit Rührei, Paprikastreifen oder Pilzen. So ab neun Jahren sollte das klappen.

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(