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Iglu-Studie: Grundschüler zeigen überdurchschnittliche Ergebnisse

Grundschüler in Deutschland haben beim so genannten Iglu-Test auch in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften überdurchschnittlich abgeschnitten.

Grundschüler in Deutschland haben beim so genannten Iglu-Test auch in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften überdurchschnittlich abgeschnitten. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" am Wochenende berichtete, lagen die Viertklässler bei der Iglu/E-Studie über den von den Forschern berechneten Durchschnittswerten. Damit rangierten sie wie bereits bei der Lesekompetenz im internationalen Vergleich im vorderen Mittelfeld. Auch der Unterschied zwischen den besten und den schlechtesten Schülern ist demnach eher gering.

Deutschland auf Platz 11 beim Lesen

Die Iglu-Studie (Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung) ergänzt als Test des Leseverständnisses von Grundschülern am Ende der vierten Klasse die OECD-Mittelstufenuntersuchung Pisa. Bei der Pisa-Studie hatten 15-jährige Schüler in Deutschland lediglich Platz 21 unter 32 Nationen belegt, was in Deutschlands Bildungslandschaft einen Schock ausgelöst hatte. Die Ergebnisse der 35 Länder umfassenden Iglu-Studie, für die in Deutschland die Universität Hamburg zuständig ist, werden offiziell am 8. April vorgestellt. Bereits in der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass deutsche Grundschüler im Vergleich zu den 15-Jährigen bei der Lesekompetenz besser abschnitten: Sie belegten demnach den 11. Platz.

Nur geringe Abweichung zwischen guten und schlechten Schülern

"Focus" zufolge schafften die deutschen Grundschüler auch eine Spitzenposition in der wichtigen Kategorie "Standard-Abweichung". Demnach sind die Leistungsunterschiede zwischen den besten und den schlechtesten Schülern bei den Viertklässlern nur gering. Die Pisa-Studie hatte dagegen gezeigt, dass in Deutschland bei den 15-Jährigen im Vergleich zu anderen Ländern der Abstand zwischen guten und schlechten Schülern auffallend groß ist. Außerdem war in keinem anderen untersuchten Land der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Leistungsniveau so straff wie in Deutschland.

Der Zeitschrift zufolge verhindern fehlende Daten einen für den Herbst geplanten Bundesländer-Vergleich. Demnach verweigerten neun der 16 Bundesländer, darunter Niedersachsen, Berlin und Sachsen, den für ein Ranking erforderlichen Zusatztest und begründeten dies mit den Kosten. Bei der Pisa-Studie hatte die so genannten Pisa-E-Studie, die die einzelnen Bundesländer miteinander verglich, für erneute Aufregung gesorgt.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.