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Werdende Eltern: 10 Lügen, die wir uns vor der Geburt der Kinder erzählen

Wir werden es besser machen als die Anderen: Vor der Geburt malen sich viele werdende Eltern ihr zukünftiges Leben als Familie aus - inklusive lauter guter Vorsätze, die sie unmöglich halten können.

Ätsch, bätsch, deine guten Vorsätze kannst du gleich vergessen!

Ätsch, bätsch, deine guten Vorsätze kannst du gleich vergessen!

Endlich schwanger! Neun Monate haben zukünftige Eltern nun Zeit, sich auf ihre neue Rolle vorzubereiten. Da wird vorschnell dann so mancher gute Vorsatz geäußert, der sich nach der Geburt nicht halten lässt. Vor-der-Geburt-Lügen nennt Abby King, eine Bloggerin der "Huffington Post", diese: Andere Eltern werden zum Negativ-Beispiel auserkoren und man schwört sich, dass man selbst nie so enden wird. Schließlich weiß man genau, wie das Familienleben ablaufen soll

Tja, und dann kommt das Kind.

10 Lügen, die wir uns vor der Geburt der Kinder erzählt haben

1. Wir werden immer noch wir sein

Wer ist schon noch er selbst, wenn er seit Jahren unter chronischem Schlafentzug leidet?

2. Unsere Kinder werden nicht unser ganzes Leben bestimmen

Nicht das ganze Leben. Nur unseren Tagesablauf, unsere Einrichtung, unsere Urlaubspläne, unseren Speiseplan, unsere Gespräche, unsere Finanzlage …

3. Wir werden ganz sicher keine Helikopter-Eltern

Ja, die Tagesmutter schickt alle zwei Stunden eine SMS, um uns mitzuteilen, dass mit dem Kleinen alles in Ordnung ist. Aber deswegen sind wir doch noch lange keine Helikopter-Eltern!

4. Unsere Kinder werden keine peinlichen Wutanfälle in Supermärkten bekommen

Im Supermarkt bisher nicht. Aber vor dem Spielzeugladen, in der Bäckerei, an der Ampel, auf dem Bürgersteig …

5. Wir gehen weiterhin in unser Lieblingsrestaurant - und nehmen die Kinder einfach mit

Haben wir gemacht. Einmal - und nie wieder. Denn weiße Leinentischdecken, Kerzenständer und Lammkarree an Sellerieschaum verstehen sich nicht so gut mit den schmutzigen Händen und dem auf Pommes-fixierten Geschmack unseres Nachwuchs.

6. Unsere Kinder werden ohne Fernseher aufwachsen

Wenn sie sich Clips aus der Sendung mit der Maus auf Youtube ansehen, ist das nicht das Gleiche wie Fernsehen!

7. Wir müssen nicht unzählige Erziehungsratgeber lesen, um gute Eltern zu sein

Tja, dieser Vorsatz wird meist schon vor der Geburt über den Haufen geworfen. Schließlich kennen alle Eltern im Umfeld den einen, ganz besonders hilfreichen und super praktischen Ratgeber, den man unbedingt lesen muss. Und so können Schwangere schon im sechsten Monat anfangen, ihr viertes Exemplar von "Jedes Kind kann schlafen lernen" bei Ebay zu verscherbeln.

8. Unsere Kinder werden keine Süßigkeiten essen

Und dann kam die Kita/die Oma/der Weihnachtsmann/Papa, der die Schokolade auf dem Wohnzimmertisch liegen ließ.

9. Wir werden uns die Arbeit fair aufteilen

Würden wir ja - aber das Kind will nicht. "Nein, die Mama soll mich ins Bett bringen. Du kannst das nicht. Geh weg, ich will die MAMA!"

10. Menschen kriegen seit Tausenden Jahren Kinder. So schlimm kann es nicht sein.

Wie naiv wir doch waren.

vim
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