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Daddylicious: Promis helfen Kindern: Daddylicious im Interview mit Nova Meierhenrich

Kranke Kinder zu unterstützen, ist vielen eine Herzensangelegenheit. Daddylicious sprach mit Schauspielerin und Moderatorin Nova Meierhenrich über ihr Projekt "HerzPiraten".

Daddylicious Nova Meierhenrich

Daddylicious im Gespräch mit Nova Meierhenrich

Wir nähern uns in großen Schritten Richtung Weihnachten. Für viele Eltern beginnt damit die stressigste Zeit des Jahres, denn vor Weihnachten muss an Vieles gedacht und viel vorbereitet werden. Manchmal vergessen wir vor lautet Trubel aber, wie gut es uns eigentlich geht. Daher finden wir es bemerkenswert, wenn sich Prominente für hilfebedürftige Kinder engagieren. Im Rahmen dieser Kolumne möchten wir ein Projekt von Schauspielerin und Moderatorin Nova Meierhenrich vorstellen, denn sie kann derzeit gerade noch etwas Unterstützung gebrauchen. Dafür hat sie sich etwas Besonderes ausgedacht. Wir haben sie getroffen, um mehr zu erfahren:

Im Jahr 2013 hast Du die HerzPiraten gestartet. Inwieweit haben denn Freibeuter auch eine zarte Seite?

Piraten sind in erster Linie schon einmal auf dem Wasser zu Hause. Und genau dort haben die HerzPiraten ihren Anfang genommen. Geplant war ein Segeltag für Herzkinder - eine Idee von zwei Freunden, die Kindern, die seit ihrer Geburt mehr Zeit im Krankenhaus verbringen als zu Hause, einen guten Tag bereiten wollten. Daraus entstanden ist ein gemeinnütziger Verein, der jetzt schon vier Regatten veranstalten konnte und mit Spendengeldern Kinderherzprojekte in ganz Deutschland unterstützt. Ein echtes Herzensprojekt.

Warum hast Du Dich gerade dazu entschlossen, herzkranke Kinder zu unterstützen?

Zum einen haben Herzkinder meist seit ihrer Geburt mit ihrer Krankheit zu tun. Sie verbringen sehr viel Zeit in Kliniken, sind oft in ihrer Freizeit sehr eingeschränkt, vor allem was Sport angeht, fehlen oft in der Schule und sind leider oft durch die Begebenheiten "etwas außen vor". Mit den HerzPiraten möchten wir das auffangen. Segeln ist eine der wenigen Sportarten, die Herzkinder ausüben können. Außerdem muss auf einem Boot alles Hand in Hand gehen - hier ist man Team! Alle in einem Boot! Es geht darum, positive Erlebnisse zu schaffen, den Teamgeist zu fördern und das Gruppenzugehörigkeitsgefühl zu stärken. Und das funktioniert wunderbar - unsere Regatten sind für uns alle einschneidende, prägende und berührende Tage.

Schauspielerin und Moderatorin Nina Bott, die selbst einen Mama-Blog betreibt, über die HerzPiraten: "Ich helfe immer gern. Durch meine Freundschaft zu Nova weiß ich, wie viel Herzblut und Arbeit in den Herzpiraten steckt. Ich bewundere sie und ihr Engagement sehr! Es gibt nichts Schöneres als strahlend glückliche Kinderaugen!"

Schauspielerin und Moderatorin Nina Bott, die selbst einen Mama-Blog betreibt, über die HerzPiraten: "Ich helfe immer gern. Durch meine Freundschaft zu Nova weiß ich, wie viel Herzblut und Arbeit in den Herzpiraten steckt. Ich bewundere sie und ihr Engagement sehr! Es gibt nichts Schöneres als strahlend glückliche Kinderaugen!"

Du unterstützt auch die McDonalds Kinderhilfe und die SOS Kinderdörfer. Bist Du ein Familientyp oder woher kommt Dein Wunsch, insbesondere Kindern zu helfen?

Ich bin absoluter Familienmensch, in einer großen Familie mit drei Brüdern aufgewachsen. Außerdem prägen Kinder mein tägliches Umfeld. Kinder sind einfach das schwächste Glied in der Kette - ich bin froh, Ihnen durch meine Arbeit eine Stimme geben zu können und dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird.

Was erlebst Du, wenn Du die Kinder in den Krankenhäusern besuchst? Das ist sicherlich nicht immer einfach, oder?

Ja und nein. Ich habe selbst als Kind viel Zeit in Krankenhäusern verbracht. Irgendwie hat es etwas von nach Hause kommen, beziehungsweise an einen sehr vertrauten Ort - wenn auch nicht im positivsten Sinn. Ich kenn' da einfach alles, jeden Geruch. Ich kann mich in die Kinder auf diesen Stationen ganz gut reinversetzen. Das verbindet.

Viele Eltern nehmen die Gesundheit ihrer Kinder für selbstverständlich. Wie läuft bei Euch die Zusammenarbeit mit den Eltern?

Wir haben sehr engen Kontakt zu den Eltern, vor allem im Vorfeld zu einer Regatta, aber oft auch noch Jahre danach. Man tauscht sich aus, was gerade auf der Seele drückt, welche OP ansteht oder wenn etwas Tolles passiert ist. Man ist zusammen glücklich über kleinste Fortschritte und weiß einfach, dass Gesundheit leider nicht selbstverständlich ist.

Daddylicious Nova Meierhenrich

Nova Meierhenrich engagiert sich mit ihrem Projekt HerzPiraten für herzkranke Kinder

Du hast ein paar prominente Unterstützer. Wahrscheinlich sind gerade junge Eltern bereit, Euch zu supporten, oder?

Ich glaube gerade als Mutter oder Vater ist man emotional noch involvierter, wenn es um die Gesundheit von Kindern geht. Jeder denkt automatisch sofort an den eigenen Nachwuchs und ist einfach froh, dass es dem eigenen Kind gut geht. Aber als ich im Freundes- und Kollegenkreis unser Projekt vorgestellt habe, waren alle sofort dabei - ob Eltern oder nicht. Einfach weil sie es toll finden, was wir mit dem Verein machen und auch wie wir es machen - klein, persönlich und mit 150 Prozent persönlichem Einsatz.

Bist Du dem Wasser verbunden oder warum habt Ihr Euch gerade für eine Segelregatta entschieden?

Mein Partner Malte Kamrath und ich haben uns in der Tat beim Segeln auf der Kieler Woche kennengelernt. Aber während er zu den besten Seglern Deutschlands gehört, bin ich Freizeitkapitänin. Aber ja, ich bin ein absoluter Meer- und Wassermensch. Deshalb wohne ich auch in Hamburg. Ich würde ohne das Meer in der Nähe eingehen wie eine Primel.

Ihr habt jetzt eine Kollektion entwickelt, um weitere Spenden zu sammeln. Was genau gibt es und wo kann man es bekommen?

Wir haben eine limitierte Kollektion von Mützen und Schals für Groß und Klein entworfen in Grob- und Feinstrick. Der Gewinn der Verkäufe fließt in den Verein und hilft uns, die nächsten Projekte zu finanzieren. Zu bekommen ist alles exklusiv über www.goldmarie-Shop.de/Herzpiraten und Infos zu allem natürlich über unsere Seite www.herzpiraten.com.

An welchen Projekten bist Du derzeit noch dran? Wo können wir Dich demnächst überall sehen?

Ich habe in diesem Jahr viel moderiert wie zum Beispiel das Kinomagazin "Stars - das Kinomagazin". Außerdem habe ich für die neue SAT.1 Serie "Einstein" unter der Regie von Thomas Jahn vor der Kamera gestanden und bei dem Kinofilm "Unter deutschen Betten" mit Veronika Ferres und Heiner Lauterbach mitgewirkt. Beides wird man in 2017 sehen können. 

Und was wünscht Du Dir für 2017?

Gesundheit und Glück - mehr brauche ich nicht. Und beruflich ein paar richtig schöne Rollen und Sendungen.

Wir sagen ganz lieben Dank für die Zeit und die interessanten Infos. Das ist ein großartiges Projekt, daher hoffen wir noch viel von den HerzPiraten zu hören. Mast- und Schotbruch!

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