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North Carolina: Dreijähriger erzählt nach zwei Tagen im Wald, ein freundlicher Bär hätte ihn beschützt

Bei Temperaturen unter Null war der dreijährige Casey Hathaway aus Noth Carolina für zwei Nächte im Wald verschwunden. Nach einer groß angelegten Suche wurde er gerettet und sagte, ein Bär habe auf ihn aufgepasst.

Ein Braunbär liegt vor einem dicken Ast und scheint in die Kamrea zu winken

Ob der freundliche Bär der Fantasie des dreijährigen Casey Hathaway entsprungen oder ihm wirklich begegnet ist, bleibt bislang unklar

Getty Images

Der dreijährige Casey Hathaway überlebte zwei Nächte im Wald bei eisigen Temperaturen. Der Polizei und seiner Familie erzählte er, ein freundlicher Bär sei die ganze Zeit bei ihm gewesen. Seine Retter hatten den weinenden Jungen, der am Dienstag aus dem Garten seiner Großeltern weggelaufen war, am Donnerstag in einem dornigen Gestrüpp gefunden, ausgekühlt und durchnässt, aber unversehrt. Für den Nachrichtenkanal des Senders WCTI erzählt Sheriff Hughes, wie seine Männer und er bei der Suche vorgegangen sind: Sie sind jeder einzelnen Spur gefolgt, die Anrufer ihnen genannt hatten.

EXCLUSIVE INTERVIEW: Craven County Sheriff Chip Hughes chats with Merrilee Moore this morning as 3-year-old Casey Hathaway rests at Carolina East Medical Center in New Bern.

Gepostet von WCTI NewsChannel 12 am Freitag, 25. Januar 2019

County Sheriff Chip Hughes berichtet auch, der Junge habe eine Jacke getragen, die ihn warmgehalten habe. Wörtlich habe er zur Polizei gesagt, er habe einen Freund in den Wäldern, einen Bären, der sei bei ihm gewesen. Breanna Hathaway, Caseys Tante, hatte die Aussage des Jungen bei Facebook wiederholt. Sie schrieb: "Er sagte, er habe zwei Tage mit einem Bären verbracht. Gott hat ihm einen Freund geschickt, damit er sicher ist. Gott ist ein guter Gott. Wunder passieren." Der Eintrag ist inzwischen wieder gelöscht, doch Fotos zeigen ihn am Freitag mit seiner Familie im Krankenhaus.

"Er ist ein Überlebenskünstler"

Casey hatte mit zwei Freunden im Hinterhof der Großeltern gespielt und war nicht wieder reingekommen. Der Kälteeinbruch auf Temperaturen unter null Grad Celsius vergrößerte die Sorge, Casey sei nicht warm genug angezogen. Für die Suche nach ihm wurden Hubschrauber, Drohnen, Hundeeinheiten und Taucher eingesetzt, Hunderte Freiwillige beteiligten sich. Am Donnerstag waren Wind und Regen jedoch so stark geworden, dass die Polizei die freiwilligen Helfer bat, fern zu bleiben.

"Er ist ein Überlebenskünstler", sagte Sheriff Hughes am Freitag, als er berichtete, die Retter des Jungen hätten durch hüfthohes Wasser waten müssen, um den Jungen zu erreichen. Casey kam mit ein paar Schrammen davon. Er fragte lediglich nach Wasser und seiner Mutter, so der Sheriff. Da es in der Region tatsächlich viele Bären gibt, darf man gespannt sein, ob zu dem freundlichen Aufpasser vielleicht noch etwas herausgefunden wird.

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