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Mutter bei Geburt verstorben: Dieses Vater-Tochter-Bild löst Welle der Hilfsbereitschaft aus

Weil Mutter Amanda bei der Geburt verstarb, muss Glynn Sheppard Töchterchen Willa allein aufziehen. Ein Bild, das die beiden gemeinsam nach der Entbindung zeigt, rührt derzeit das Netz - und animiert selbst Fremde zu spenden.

Ein Vater posiert mit seiner frisch geborenen Tochter

Glynn Sheppard hält seine Tochter Willa im Arrm

Es sollte einer der schönsten und glücklichsten Tage im Leben von Glynn und Amanda Sheppard werden - doch er fand ein äußerst tragisches Ende. In Erwartung ihres ersten gemeinsamen Kindes hatte das Paar aus dem australischen New South Wales bereits im Vorfeld einen Termin für einen Kaiserschnitt ausgemacht. Am vergangenen Montag wurde Töchterchen Willa dann endlich auf die Welt geholt.

Doch der Eingriff verlief tödlich, wie unter anderem der Sender "ITV News" berichtet. Weil sich Komplikationen einstellten, verstarb Amanda noch bei der Geburt. Ihr Mann Glynn postete auf Facebook später ein herzerwärmendes Bild, das ihn gemeinsam mit Töchterchen Willa im Arm zeigt. Die Aufnahme verbreitete sich im Netz rasant schnell und löste nebenbei - auch dank des Engagements einer engen Freundin der Familie - eine Welle der Hilfsbereitschaft aus.

Knapp 16.000 Euro Spenden in drei Tagen

Denn Teagan Jacqueline Goovars, so der Name der Freundin, packte der traurige Schicksalsschlag der Sheppards so sehr, dass sie noch am selben Tag auf der Plattform "GoFoundMe" eine Crowdfounding-Kampagne für Glynn und Willa ins Leben rief. Sie wolle so etwas Geld für die beiden sammeln um sie "in dieser harten Zeit" zu unterstützen, schrieb Goovars zu ihrem Spendenaufruf. Offensichtlich mit großem Erfolg. Allein in den ersten drei Tagen nach dem Start der Kampagne kamen mehr als 23.000 Australische Dollar (knapp 16.000 Euro) zusammen.

Die Hilfsbereitschaft der Netzgemeinde beschränkte sich jedoch nicht nur auf Geldgaben. Auch zahlreiche Kleiderspenden seien eingegangen, teilte Goovars am Donnerstag mit. Die Familie sei von den Spenden überwältigt, so die Initiatorin weiter. Inzwischen habe Glynn "mehr als genug für sein kleines Mädchen".

"Amanda wäre stolz gewesen"

Auch Gynn Sheppard selbst meldete sich in den Kommentaren zu Wort. "Willa, ich und unsere Familie möchten uns aufrichtig für die Hilfe aller Art und die fürsorglichen Menschen dieser Welt bedanken", schrieb Sheppard. "Ich weiß, Amanda wäre stolz gewesen, zu wissen, dass Menschen und sogar völlig Fremde sie lieben, weil sie das Gleiche getan hätte". 

mod

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