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Anti-Mobbing-Video eines 19-Jährigen: "Nur gemeinsam können wir was bewegen!"

Für viele Kinder und Jugendliche gehört Mobbing zu ihrem Alltag. Ein 19-Jähriger hat nun ein Video aufgenommen, in dem er sich gegen Ausgrenzung einsetzt - und erreicht damit ein Millionenpublikum.

"Leute, niemand ist weniger wert, nur weil er: eine Behinderung hat, vielleicht nicht viel Geld hat, vielleicht nicht so klug ist …" Schweigend hält der Junge im schwarzen Pullover die Zettel mit seiner Botschaft in die Kamera. "Vielleicht nicht die beste Figur hat, schwul, lesbisch oder bi ist, eine andere Hautfarbe hat, einen anderen Glauben hat, eine andere Herkunft hat." Benjamin Drews, wie sich der Junge auf dem Facebook-Profil nennt, über das er sein Video verbreitet, engagiert sich gegen Mobbing. Sein eindrückliches Video wurde bereits mehr als 1,7 Millionen Mal angesehen.

Es erinnert an die Geschichte von Amanda Todd, ein 15-jähriges Mädchen aus Kanada. Mithilfe von handgeschriebenen Zetteln berichtete Amanda von den Mobbing-Angriffen und Beleidigungen, die sie ertragen musste. Doch Amanda hielt den Schmerz nicht mehr aus und hat sich das Leben genommen.

Benjamin Drews ist 19 Jahre alt und auch er wurde in der Schule gemobbt. Doch man müsse sich keine Sorgen machen, er sei nicht suizidgefährdet, sagt er zu "Spiegel Online". Nach der Veröffentlichung des Videos habe er Angst gehabt, dass das Mobbing von vorne losgehe. Doch stattdessen häuften sich anerkennende und zustimmende Kommentare unter seinem Posting. Auch die anderen Videos auf seiner Seite, in denen er allein oder mit seiner Schwester singt, erhalten durchweg positives Feedback. Zumindest für ihn scheint die Zeit der Ausgrenzung vorbei zu sein.

vim
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.