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Hamburg Fehlalarm an der Schule: 45.000 Euro Strafe für die Eltern

Blaulicht
Polizei im Einsatz (Symbolbild)
© Marcus Millo / Getty Images
Wenn das Kind Fehlalarme bei der Polizei oder Feuerwehr auslöst, müssen die Erziehungsberechtigten zahlen. Das lernten Eltern eines 13-Jährigen, die eine Rechnung über 45.000 Euro erhielten. Ihr Sohn hatte 2020 an seiner Schule einen Amoklauf angekündigt.

Einsätze dieser Art kennen vor allem Polizisten in den USA. Doch im Sommer 2020 ging ein Notruf in Hamburg ein, der einen Amoklauf an einer Stadtteilschule im Ortsteil Billstedt meldete. Die Folge war ein Aufgebot an Einsatzwagen und Helikoptern der Polizei sowie des Spezialeinsatzkommandos (SEK) und der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten (BFE). Zudem erschien die Feuerwehr mit einem Großaufgebot an Rettungswagen und Notärzten an der Schule. 

Das Ganze stellte sich als "Scherz" eines 13-jährigen Schülers heraus, dessen Eltern im September 2020 die Rechnung erhielten: 45.000 Euro für einen "Scherz". Die Polizei hatte einen 13-jährigen Anrufer ermittelt, der für den Aufruhr verantwortlich war: Die Eltern sollten eine Rechnung über 45.000 Euro begleichen. Solche Bescheide stellen Polizei und Feuerwehr aus, wenn ein Notruf in böswilliger Absicht erfolgte.

Quelle:"Hamburger Morgenpost"

bal

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