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Gender-Wahnsinn: Er wollte ein rosa Spielzeug - so reagiert seine Mutter darauf

Als sich der Sohn von Rheann MacLaren ein rosa Spielzeug aussucht, will ein Fremder den Dreijährigen von den "Mädchensachen" abbringen. Auf Facebook schreibt die Mutter einen offen Brief an den Mann - und wird vom Netz dafür gefeiert.

Rhenna MacLaren wollte ihrem dreijährigen Sohn eine Freude machen und ging mit ihm in einen Spielzeugladen. Dort hatte er schnell seinen Favoriten gefunden. Der Mutter blieb keine andere Wahl, sie kaufte das Spielzeug für ihren Kleinen. 

Doch die Szene blieb nicht unbeobachtet. Ein Fremder hatte gesehen, für welches Spielzeug sich der kleine Junge entschieden hatte - und konnte die Wahl nicht nachvollziehen. Rhenna MacLaren war über das, was dann in dem Spielzeugladen passierte, so entsetzt, dass sie die Geschichte aufschrieb und bei Facebook veröffentlichte.

Junge? Mädchen? Gender-Wahnsinn bei Spielzeug!

"An den Kunden im Spielzeugladen, ich habe gesehen, wie du mich und meinen Sohn heute angsehen hast. Ich sah, wie du ihn angeschaut hast, als er sich einen pinken Puppenwagen ausgesucht hat und ihn freudig durch den Laden schob. Ich sah, wie du die Stirn gerunzelt hast wegen eines Kindes, das sich über ein Spielzeug freut. Ich hörte, wie du ihn wegen der Wahl des Spielzeugs abschätzig behandelt hast.


'Oh, das willst du nicht, das ist nur für Mädchen, nicht für Jungs! Es ist pink und mädchenhaft. Es gibt hier Autos und Dinosaurier, warum willst du diese Mädchensachen?!?' Du dachtest, du hättest das Recht, das zu einem kleinen Kind zu sagen, das du zum ersten Mal in deinem Leben gesehen hast. Ich war kurz davor, zu dir zu gehen und dich für deine Vorurteile und Kritik an einem Kind zu tadeln - aber mein Junge war schneller und antwortete so viel besser als ich es gekonnt hätte: "Weil ich es mag".

Mutter schreibt offenen Brief auf Facebook

Es gehe nicht um die Farbe oder die Marke oder die Art und Weise, wie das Spielzeug aussehe, schreibt Rheann MacLaren weiter. "Es geht darum, dass mein Kind es gesehen hat und dachte, dass es Spaß machen würde, damit zu spielen." Der Kleine habe den pinken Buggy total stolz nach Hause geschoben und gesagt, dass er seine Puppe gerne damit zum Supermarkt schieben wolle. "Ja, Schock, Horror, mein Sohn hat auch eine Puppe", schreibt die Mutter. Der Junge hätte auch Spielzeugautos und er liebe seine Dinosaurier und Monster, mit denen er gerne draußen im Matsch spielen würde. "Aber manchmal spielt er gerne mit Puppen und Buggys." Auch in seiner Puppenküche spiele er gerne und schaue auch gerne zu, wenn seine Mutter sich schminkt.

Tolerant - ohne Geschlechterklischee

Mache ich mir Sorgen? Nicht einmal ein bisschen. Mein Kind wird zu einem toleranten Jungen heranwachsen, der NIE unter Druck stehen wird, sich an Geschlechterklischees zu halten.

"Ich hoffe sehr, dass du gesehen hast, wie glücklich er den Laden mit seinem pinken Puppenwagen verlassen hat und denkst das nächste Mal genau nach, ob du einem fremden Kind so etwas sagen wirst", schreibt Rheann MacLaren.

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kg

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