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Knallerbsen statt Raketen: Tipps für Silvester mit Kindern

Ein Feuerwerk gehört für viele zu Silvester wie Bleigießen und Berliner. Doch mit Kindern gilt es, ein paar Regeln zu beachten, damit auch die gesamte Familie gut ins neue Jahr startet.

Kind an Silvester

Oh, da hat sich aber jemand chic gemacht!

Mit viel Getöse verabschieden wir am Silvesterabend das vergangene Jahr. Die Raketen und Böller, die stundenlang durch den Nachthimmel zischen, sollen mit ihrem Lärm böse Geister vertreiben. Doch neben dieser guten Absicht birgt ein Feuerwerk so manches Risiko - besonders für Kinder.

Tipps für einen sicheren Jahreswechsel

• Grundsätzlich dürfen nur über 18-Jährige Raketen oder anderes Feuerwerk zünden. Wer Kinder mit Feuerwerkskörpern zündeln lässt, macht sich strafbar. Immer wieder ziehen sich Kinder Brandverletzungen durch Böller zu.

• Knallerbsen oder Wunderkerzen sind eine gute Möglichkeit, um Kinder am Feuerwerk zu beteiligen. Aber Vorsicht: Auch hier sollten die Eltern immer dabei sein!

Die Feuerwehr empfiehlt Eltern mit Kleinkindern, am besten zu Hause zu bleiben. Zu groß sei besonders in Großstädten die Gefahr durch unvorsichtig gezündetes Feuerwerk. Wenn Sie mit Ihrem Kind das Feuerwerk auf der Straße beobachten wollen, stellen Sie sich am besten in einen Hauseingang.

• Neben Verbrennungen gehören Pfeifgeräusche im Ohr zu den häufigsten Silvester-Verletzungen. Das sogenannte "Knalltrommeln" verschwindet meist wieder, kann in schlimmen Fällen aber auch dauerhaft sein. Sorgen Sie auch deswegen immer für einen Sicherheitsabstand zwischen Ihren Kindern und den Feuerwerkskörpern.

Tischfeuerwerk statt Silvesterknaller

• Durch Tischfeuerwerke können Sie ein Stück der Silvester-Knallerei in ihr Wohnzimmer holen - und das auch schon vor Mitternacht, falls die Kinder nicht bis zum Jahreswechsel durchhalten. So haben die Kleinen nicht das Gefühl, den ganzen Spaß zu verpassen.

• Neben Raketen und Böllern gehört auch Bleigießen zu Silvester. Mit Kindern ist das nicht ungefährlich, auch Erwachsene sollten die Bleidämpfe nicht einatmen. Eine Alternative ist das Wachsgießen. Dabei werden Kerzenreste über einer Flamme geschmolzen und ins Wasser geschüttet. Was die entstandenen Formen zu bedeuten haben, kann die gesamte Familie dann gemeinsam überlegen. Eine weitere Möglichkeit, die für kleine Kinder und Leckermäuler geeignet ist, ist das Teiggießen: Jeder schüttet eine kleine Menge Pfannkuchenteig in eine Pfanne, deutet das Ergebnis und isst seine Vorhersage dann auf.

vim

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.