VG-Wort Pixel

Erziehung Mütter und Väter erzählen: Acht Gewohnheiten, die unseren Kindern nicht guttun

Mutter beugt sich zu Tochter runter und schüttelt den Zeigefinger
Die Erziehung von Kindern ist ein schwieriges Thema, das jeder anders macht. Vor allem versucht aber jede Familie keine Fehler dabei zu machen.
© FluxFactory / Getty Images
Auf der Plattform "Reddit" haben Eltern darüber diskutiert, in welche Erziehungsfallen sie nicht tappen möchten.

Dieser Text erschien zuerst an dieser Stelle auf brigitte.de.

Als Mutter oder Vater ist man keine Erziehungsmaschine, die auf "perfekt" programmiert ist. Und so erwischt man sich vielleicht immer mal wieder dabei, Dinge zu tun, von denen man eigentlich weiß, dass sie nicht gut für die Kinder sind.

Das ist auch gar nicht weiter schlimm – solange man ehrlich zu sich ist und versucht, diese Gewohnheiten abzulegen. Auf der Plattform "Reddit" haben sich Eltern darüber ausgetauscht, welche Erziehungsmethoden wir nicht in unseren Alltag einziehen lassen sollten. 

Elterngewohnheiten, die nicht gut für unsere Kinder sind

Persönliche Probleme
"Den Kindern von den persönlichen Problemen erzählen. Wie zum Beispiel ’Dein Vater ist unmöglich, er hat nicht mal den Abwasch erledigt. Ich hasse meine Ehe’. Deine Kinder sind nicht deine Therapeuten und können das Problem auch nicht lösen. Man sollte lieber mit dem Partner oder einem Therapeuten sprechen."

Vergleich mit den Geschwistern
"Sie mit Geschwistern zu vergleichen. Das gute alte 'Warum kannst du nicht ein bisschen mehr wie dein Bruder/deine Schwester sein?' tut nichts fürs Selbstwertgefühl und kann Kinder daran hindern, ihre eigene Persönlichkeit zu entwickeln."

Bestrafungen
"'Du kannst es mir erzählen, ich bin nicht böse" sagen, das Kind dann aber doch bestrafen. Dann muss man sich nicht wundern, wenn die Kinder einem nichts mehr erzählen."

Vor allem beschützen
"Übervorsichtig sein. Wenn man Kinder zu viel beschützt und sie niemals scheitern lässt, macht es sie weniger selbstständig. Es ist gut, auch mal zu scheitern. Sorge einfach für einen stabilen Rückhalt."

Kein Respekt vor der Privatsphäre
"In ihre Privatsphäre eindringen. Wenn dein Kind nicht ein ernsthaftes Drogenproblem oder selbstzerstörerisches Verhalten zeigt, wird es seiner Pysche mehr schaden als helfen. Ebenso dem Vertrauen zu den Eltern. Es spielt keine Rolle, ob das nun Handytracking, das Installieren von Spionage-Software oder das Ausbauen ihrer Zimmertür ist." 

Gaslighting
"Das Kind gaslighten, heißt es etwas Falsches glauben lassen, nur um sich selbst aus der Affäre zu ziehen."

Nicht an Entscheidungen teilhaben lassen
"Ihnen nicht zu erklären, warum man eine Entscheidung getroffen hat. Wie zum Beispiel zu sagen "Du musst das tun, weil ich deine Mutter/Vater bin und das sage. Ende der Diskussion." Stattdessen kann man die Kinder miteinbeziehen, indem man ihnen erklärt, warum eine bestimmte Entscheidung sinnvoll ist. Kinder verstehen mehr, als viele Eltern glauben. Gebt ihnen einfach eine Chance!"

Emotionen runterspielen
"Die Emotionen der Kinder runterspielen, indem man sie ignoriert oder sagt, sie sollen still sein."

Ursprünglich erschienen die Beiträge auf Englisch – wir haben sie für Sie ins Deutsche übersetzt.

as

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker