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Geeignete Therapien: Herzerkrankungen beim Hund: Wie erkennt man sie, bevor es zu spät ist?

Jeder zehnte Hund, der beim Tierarzt vorgestellt wird, hat ein Herzproblem. Entdeckt werden die meisten aber nur zufällig. DOGS erklärt, woran Sie Herzerkrankungen erkennen und wo Sie Hilfe finden.

Von Dr. Brigitte Glöwing

Herzerkrankungen beim Hund

Das tückische an Herzerkrankungen bei Hunden ist, dass der Besitzer sie nur schwer erkennen kann

"Hunde bekommen keinen Herzinfarkt", sagt der Tierarzt Dr. Gerhard Wess von der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er muss es wissen, schließlich gehört er zu den hoch spezialisierten Kleintierkardiologen in Deutschland. Der gefürchtete Infarkt der großen Pumpe gehört beim Menschen, speziell bei gestressten Managern, zu den häufigsten Todesursachen. "Hunde werden anders ernährt, sie neigen nicht zu Arterienverkalkung. Stress kann ihren Herzen nichts anhaben", erklärt der Tierkardiologe.

Herzerkrankungen haben beim Hund häufig eine genetische Ursache. Bei einigen Rassen kommen sie vermehrt vor. Boxer oder Dobermann leiden häufig unter einer krankhaften Erweiterung des Herzmuskels, medizinisch: unter der Dilatativen Kardiomyopathie. Dem labbrig gewordenen Herzmuskel fehlt die Kraft, den gesamten Körper mit frischem Sauerstoff zu versorgen. Solche vierbeinigen Patienten sind vom Sekundentod bedroht. Die Tiere fallen plötzlich um, ohne dass der Besitzer auch nur die geringsten Anzeichen einer Erkrankung bemerken konnte.

Wie verhalten sich herzkranke Hunde?

Die meisten Herzfehler werden durch Zufall entdeckt, bei der Vorstellung zur Impfung oder beim jährlichen Gesundheitscheck. Typische Symptome treten meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium auf, wenn der Herzfehler durch körpereigene Mechanismen nicht mehr kompensiert werden kann, sodass, wenn der Tierbesitzer etwas bemerkt, die Erkrankung schon relativ weit fortgeschritten ist.

Chronisch herzkranke Hunde sind müde, sie bewegen sich ungern, kaum ein Argument lässt sie freiwillig aus ihrem Körbchen kommen. Beim täglichen Gassigang ziehen sie an der Leine - jedoch in Richtung Zuhause. Sie hecheln vermehrt, können husten und lassen geworfene Stöckchen Stöckchen sein. Wenn sie sich doch überwinden hinterherzulaufen, geht ihnen die Luft aus. Es können Wasseransammlungen an den tiefsten Punkten des Körpers entstehen, sogenannte Ödeme: im Bauch, in den Beinen oder in der Lunge. Mit schwindender Herzkraft erscheinen Schleimhäute und Zunge blau. Fehlt der Sauerstoff im Gehirn, ist eine Ohnmacht nicht unwahrscheinlich.

Was sind die Ursachen von Herzerkrankungen?

Sind die Lebensumstände schuld? Einige Herzerkrankungen beim Hund treten erst im Lauf des Lebens auf. Meist im mittleren Alter zwischen fünf und neun Jahren. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Der beim Menschen so oft zitierte Lebensstil scheint bei Hunden eine untergeordnete Rolle zu spielen. Bewegungsmangel oder Übergewicht haben bei unserem Sofawolf nicht die gleichen Folgen.

Ernährungsfehler können eine Ursache sein: "Taurinmangel kommt häufiger vor, als er diagnostiziert wird", sagt Dr. Wess. Das Abbauprodukt von Aminosäuren ist wichtig für den Herzstoffwechsel. Gebarfte Hunde, die ausschließlich roh ernährt werden, sind hier einem gewissen Risiko ausgesetzt, aber auch Tiere mit empfindlichem Magen-Darm-System, die über längere Zeit eine Reis- und Lamm-Diät erhalten. Besonders der Cocker Spaniel entwickelt eine Herzerkrankung, die durch einen Taurinmangel hervorgerufen wird, auch wenn sein Futter scheinbar genügend Taurin enthält.

Leidet der Vierbeiner unter einer bakteriellen Allgemeininfektion, können, sofern es schlecht läuft, die Erreger via Blutbahn zum Herzen reisen und dort eine Infektion auslösen. Zahnerkrankungen, die früher ebenfalls als Ursache für Herzerkrankungen beim Hund ausgemacht wurden, stehen inzwischen nicht mehr unter Verdacht.

Welche Rassen sind häufig betroffen?

Kleine Rassen wie Zwergpudel, Zweigschnauzer, Yorkshire Terrier und Dackel leiden besonders häufig an einer Herzklappenerkrankung (Atrioventrikularklappen-Endokardiose). Je älter ein Hund, desto wahrscheinlicher ist eine Herzerkrankung. Etwa zehn Prozent der fünf- bis achtjährigen und 25 Prozent der neun- bis zwölfjährigen und sogar 35 Prozent der über 13-jährigen Hunde sind betroffen.

Auch der Cavalier King Charles Spaniel hat diese Erbkrankheit in seiner Dynastie. Wissenschaftler gehen davon aus, dass es sich um eine Bindegewebsschwäche handelt. Durch die bindegewebigen Veränderungen an den Herzklappen schließen diese nicht mehr richtig und Blut kann aus der rechten oder linken Herzkammer in die Vorhöfe zurückfließen. Normalerweise schreitet die Krankheit langsam, über Jahre hinweg fort, sodass es im Allgemeinen erst im Alter von etwa sechs bis neun Jahren zu Krankheitserscheinungen, die für den Besitzer wahrnehmbar sind, kommt.

Große und sehr große Rassen sind genetisch empfänglich für die krankhafte Erweiterung des Herzmuskels, die Dilatative Kardiomyopathie. Unter den Riesen sind Doggen, Neufundländer, Bernhardiner und Irischer Wolfshund betroffen. Bei den Großen sind Rottweiler, Schäferhunde sowie große Mischlinge vertreten. Außerdem kommt diese Form bei Leonbergern, Settern und beim Afghanen vor. Bei Dobermann und Boxer ist eine genetische Veranlagung nachgewiesen. Aber auch kleinere Rassen wie Cocker Spaniel, Springer Spaniel und Foxhound können die Krankheit bekommen. Eine auffällige Häufung wurde in einzelnen Zuchtlinien beobachtet.

Bei der Dilatativen Kardiomyopathie verliert das Herz seine Kraft, es liegt eine Pumpschwäche der Herzmuskulatur vor. Häufig treten im Verlauf der Erkrankung auch Herzrhythmusstörungen auf, welche in einigen Fällen zum plötzlichen Herztod führen können. Herzmedikamente können das Herz unterstützen.

Können Züchter Herzerkrankungen eindämmen?

Auch wenn die erworbenen Herzerkrankungen beim Hund erst in der Mitte des Hundelebens auftreten, ist der Grundstein oft schon mit der Geburt gelegt. Viele sind genetisch bedingt, einige Rassen sind vermehrt betroffen. Meist treten die ersten Symptome im Alter von fünf auf, manchmal erst mit sieben oder neuen Jahren. Das macht es so schwierig, betroffene Tiere aus der Zucht zu eliminieren. Denn die Krankheit wird erst entdeckt, wenn die Hunde schon längst zur Zucht eingesetzt werden.

Jährliche Gesundheitschecks 

Regelmäßige Kontrollen bei der Impfung und ein Gesundheitscheck in jedem Jahr sind besonders bei Hunderassen mit Hang zu Herzleiden und betagten Exemplaren aller Rassen wichtig.

Wenn Auffälligkeiten festgestellt werden, sollten weitergehende Untersuchungen eingeleitet werden. Zum Beispiel kann zur Frühdiagnostik der Dilatativen Kardiomyopathie beim Dobermann oder Boxer ein Langzeit-Elektrokardiogramm über 24 Stunden durchgeführt werden. So können auch leichtere Herzrhythmusstörungen entdeckt werden. Für einige Rassen wie den Irischen Wolfshund, Hovawart, Boxer, Neufundländer, Mittelschnauzer, Dobermann, Cavalier King Charles Spaniel oder den Polski Owczarek Nizinny sind Untersuchungen vor Beginn einer Zucht vorgeschrieben. Die Ergebnisse der Gesundheitsprüfungen werden den Zuchtvereinen zur Verfügung gestellt. Diese Vorgehensweise hat in den letzten Jahren Wirkung gezeigt.

Herzerkrankungen bei Welpen

"Im Berliner Tierheim werden immer wieder Welpen abgegeben, weil bei ihnen ein angeborener Herzfehler entdeckt wird und die Besitzer Angst vor den entstehenden Kosten haben", weiß Anita Kapahnke, praktische Tierärztin in Berlin, die im Berliner Tierheim regelmäßig Herzultraschalluntersuchungen durchführt. Meist wird eine Unregelmäßigkeit des Hundeherzens rein zufällig bei einer Routineuntersuchung festgestellt. Zu den häufigsten angeborenen Herzdefekten gehört eine krankhafte Verbindung zwischen der Körperschlagader (Aorta), die das Blut in den Körperkreislauf pumpt, und der Lungenschlagader, die den roten Lebensstoff in die Lunge befördert: der Persistierende Ductus arteriosus Botalli. Diese Verbindung ist während der Embryonalentwicklung normal, sollte sich beim gesunden Tier jedoch mit den ersten Atemzügen schließen.

Übrigens: Angeboren ist nicht gleichzusetzen mit ererbt. Auch Umwelteinflüsse, Gifte, Erkrankungen der Mutter oder bestimmte Medikamente, die während der Trächtigkeit auf die Mutter einwirken, können zu Entwicklungsstörungen oder Fehlbildungen beim Ungeborenen führen. Wird ein Welpe mit einer Herzmissbildung geboren, bemerken die Besitzer nicht unbedingt sofort etwas. Häufig bleiben die Veränderungen am Herzen zunächst unentdeckt, der kleine Wusel entwickelt sich ganz normal. Nur bei schweren Herzfehlern verhalten sich die Welpen auffällig ruhig und wachsen nur langsam. Doch früher oder später werden alle betroffenen Hunde Symptome zeigen wie Leistungsschwäche, vermehrtes Hecheln oder Hustenanfälle. Häufig sind Anomalien der Herzklappen (Subaortenstenose, Pulmonalstenose) und Löcher im Herzen zwischen der rechten und linken Herzhälfte (Ventrikelseptumdefekt, Kammerseptumdefekt) oder krankhafte Verbindungen der Aorta und der Lungenarterie (Persistierender Ductus ateriosus Botalli) die Ursache.

Welche Rassen sind hiervon betroffen?

Große Rassen wie Neufundländer, Rottweiler, Golden Retriever, Boxer oder auch Deutscher Schäferhund leiden häufig unter einer angeborenen Verengung (Stenose) am Übergang vom Herzen zur Aorta (Subaortenstenose). Die Verengung wirkt wie ein Strömungshindernis, was zu einem gefährlichen Druckanstieg im Herzen führt. Ist die Verengung stark, wachsen die Hundekinder verzögert, sie sind schnell müde, manche fallen in regelmäßigen Abständen in Ohnmacht. Tragisch: Oftmals zeigen die Welpen keine Anzeichen für eine Herzerkrankung und sterben trotzdem plötzlich vor den Augen der Besitzer. Therapie: Schwere Stenosen müssen mit Medikamenten behandelt werden. Unbehandelt sterben 70 Prozent der Hunde mit schweren Stenosen in den ersten drei Lebensjahren.

Mittlere bis kleine Rassen wie Beagle, Samojede, Chihuahua, Englische Bulldogge, Zwergschnauzer, Chow Chow, Basset, Westhighland White Terrier, Foxterrier sowie andere Terrier- und Cockerrassen erkranken vermehrt an der Pulmonalstenose. Auch einige große Hunde wie Labrador Retriever, Neufundländer, Boxer und Mastiff sind betroffen. Bei der Pulmonalstenose ist der Weg vom Herzen zur Lungenarterie verengt. Es stehen hier vor allem Atemprobleme im Vordergrund. Die Welpen leiden unter Atemnot, spielen weniger und halten ihre Besitzer mit Bewusstseinsverlusten auf Trab. Therapie bei schweren Stenosen: Durch einen Katheter-Eingriff kann die Verengung mit einem kleinen Ballon geweitet werden.

Bei weiblichen Tieren bleibt die embryonale Verbindung zwischen Körperschlagader und Lungenartiere zwei- bis dreimal häufiger bestehen als bei ihren männlichen Geschwistern. Mini- und Zwergpudel, Collie, Pomeraner, Deutscher Schäferhund, Cocker Spaniel, Sheltie, Bobtail, Malteser, Yorkie, Rottweiler und Wolfsspitz sind besonders häufig betroffene Rassen. Obwohl manche Hunde mit einem Persistierenden Ductus arteriosus Botalli jahrelang mehr oder weniger beschwerdefrei leben können, entwickeln die meisten unbehandelten Hunden früher oder später ein Herzversagen und sterben oft schon in jungen Jahren. Deswegen ist ein Eingriff in jedem Fall empfohlen, und zwar besser früher als später, bevor sich bereits Folgeschäden am Herzen gebildet haben.

Während bis vor Kurzem die einzige Behandlungsmöglichkeit eine Operation am offenen Brustkorb war, kann dieser Defekt heute oft mittels Katheter verschlossen werden. Dabei wird ein Katheter durch die Arterie an der Innenseite des Oberschenkels zum Herz vorgeschoben. Dieses Verfahren ist wesentlich weniger invasiv als ein chirurgischer Verschluss und hat eine geringere Komplikationsrate.

Wie therapiert man Herzerkrankungen?

Ist eine Herzerkrankung erst einmal diagnostiziert, gibt es moderne Therapien, die dem Hund helfen können, bei guter Lebensqualität weiterzuleben. Es gibt unterstützende Diäten, die aufgrund eines reduzierten Protein- und Natriumgehalts herzkranke Hunde schonen. Zugesetztes Taurin und L-Carnitin unterstützen eine Stärkung der Herzmuskelfunktion.

Doch wie lebt es sich mit einem herzkranken Vierbeiner? Tierarzt Dr. Wess plädiert dafür, einen herzkranken Fellträger so normal wie möglich zu behandeln. "Ich bin strikt dagegen, die Hunde in einem goldenen Käfig zu halten. Wenn der Hund das Bedürfnis hat, sich zu bewegen, soll er sich bewegen. Wenn er sich hinlegen will, sollte man ihn nicht dazu animieren, weiterzumachen. Dann braucht er wirklich Ruhe. Im Übrigen zählt für mich die Lebensqualität des Hundes und nicht die reine Überlebenszeit", so Gerhard Wess.

Diagnosemöglichkeiten
Auskultation

Die erste Annäherung an das Herz des Patienten ist immer noch akustischer Art: Ganz klassisch lauscht der Kardiologe mit dem Stethoskop dem Bummbumm des Hundeherzens. Treten Geräusche auf, die da nicht hingehören, werden weiterführende Untersuchungen eingeleitet.

Blutdruckmessung

Auch eine Blutdruckmessung führen Tiermediziner bei Hunden durch. Der Veterinär wickelt die aufblasbare Manschette entweder um die Vorderpfote oder die Rute.

Elektrokardiogramm

Mit dem Elektrokardiogramm oder Langzeit-Elektrokardiogramm werden elektrische Aktivitäten auf der Herzoberfläche aufgezeichnet, um zum Beispiel Herzrhythmusstörungen, Klappen- oder Muskelveränderungen erkennen zu können.

Röntgenaufnahmen

Röntgenbilder geben Aufschluss über Größe und Form des Herzens sowie über Auswirkungen von Herzleiden auf die Lunge oder die großen Gefäße. Zu sehen bekommt der Tierarzt jedoch ausschließlich die Herzsilouette als Schatten auf dem Röntgenbild.

Echokardiografie

Herzultraschall (Echokardiografie) hat eine zentrale Bedeutung in der Kardiologie. Die Technik erlaubt einen Blick in das Innere des schlagenden Herzens. So kann der Fachmann Bewegungen der Herz- und Gefäßklappen und der Herzwände beurteilen. Er bekommt einen Eindruck von der Größe der Vorhöfe und Kammern. Der Herzultraschall ist völlig schmerzfrei, die Vierbeiner benötigen keine Betäubung.

Dreidimensionaler Live-Ultraschall

Neben dem klassischen Ultraschall existieren 3-D- und sogar 4-D-Ultraschall, Letzteres ist ein dreidimensionaler Live-Ultraschall. Junge Eltern kennen das vom Gynäkologen: fantastische Bilder, auf denen sie ihrem ungeborenen Kind beim Daumenlutschen zusehen können. "Das ist eher etwas fürs Auge", urteilt Dr. Gerhard Wess, doch er räumt ein, dass mit der technischen Verfeinerung dieser Methode in Zukunft neue Möglichkeiten entstehen können.

Doppler-Ultraschall

Mit dem Doppler-Ultraschall untersucht der Kardiologe die Blutströme im Herzen. Er misst Geschwindigkeit und Strömungscharakter des roten Lebenssafts im Herzen. Durch Klappenfehler entstehen zum Beispiel Verwirbelungen im Blutstrom.

Gewebedoppler

Eine spezielle Anwendung ist der Gewebedoppler, bei dem der Untersucher nicht den Blutfluss misst, sondern die Geschwindigkeit, mit der sich der Herzmuskel bewegt. Herzmuskelversteifungen oder Elastizitätsverlusten kommt er so auf die Spur.

In den letzten zehn Jahren hat sich die tiermedizinische Fachrichtung der Kardiologie rasant entwickelt. "Früher hat man im Studium gehört, wenn der Hund ein Herzgeräusch hat, dann solle man doch am besten erst einmal abwarten", erinnert sich Gerhard Wess, der mit Anfang vierzig eher zur jüngeren Generation der Spezialisten gehört. "Heute werden zielgerichtete Untersuchungen eingeleitet." Die Diagnosemöglichkeiten haben sich verbessert, und auch durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen werden tierische Herzprobleme heutzutage frühzeitig erkannt und behandelt.

Tipps für den Welpenkauf

"Bevor man sich für einen neuen Welpen entscheidet, sollte man sicher sein, dass er gut abgehört wurde", sagt Tierarzt Dr. Gerhard Wess. Denn die meisten angeborenen Herzerkrankungen äußern sich durch mehr oder weniger deutliche Herzgeräusche. Neben dem typischen Klopfgeräusch der Muskelpumpe rauscht, pfeift oder trommelt es im Herzen.

Grundsätzlich sind Promenadenmischungen weniger anfällig für Herzfehler als ihre edlen Artgenossen. Bei Rassetieren steigt die Häufigkeit von Herzerkrankungen um den Faktor 3,4. Durch die selektive Zucht auf bestimmte Rassemerkmale haben sich unbemerkt Fehler in das Erbgut eingeschlichen. Wer sich für ein Tier mit Stammbaum entscheidet, sollte sich nach Herzleiden in der Linie seines Traumhundes erkundigen. Verdacht sollte aufkommen, wenn Eltern und Großeltern schon vorzeitig, das heißt im mittleren Alter, aus dem Leben schieden.

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