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stern-Umfrage: Jeder Vierte boykottiert China-Produkte

Die Niederschlagung des Aufstandes in Tibet hat auch Auswirkungen auf den Konsum der Deutschen: Etwa jeder Vierte kauft deswegen weniger oder gar keine Produkte aus China mehr, wie eine stern-Umfrage ergab.

Vor allem Anhänger der Linkspartei (32 Prozent), der FDP (29 Prozent) und der Grünen (27 Prozent) wollen so Druck auf die Regierung Peking ausüben, die Unterdrückung in Tibet zu beenden. Für die große Mehrheit der Bürger ist dies jedoch kein Thema: 75 Prozent erklärten, sie würden weiter wie bisher Waren und Güter aus China kaufen.

Für den BASF-Vorstandsvorsitzenden Jürgen Hambrecht ist dies auch der richtige Weg. Hambrecht, auch Vorsitzender des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, sagte dem stern, Sanktionen würden den "konstruktiven Dialog mit China beenden, die Lebensbedingungen der dortigen Bevölkerung verschlechtern, Munition für nationalistische Propaganda liefern und nicht zuletzt auch der eigenen Wirtschaft schaden". Wichtiger sei der intensive Austausch von Politikern, Künstlern, Journalisten, Schülern, Touristen oder Sportlern. Hambrecht: "Wir dürfen nicht unsere Gesprächsmöglichkeiten mit einem Land beschädigen, ohne dass man die globalen Herausforderungen wie Klimaschutz und Welthandel nicht meistern kann."

Während zur Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele am 8. August in Peking vermutlich kein ranghoher deutscher Politiker anreist, werden nach stern-Informationen die Chefs von Siemens (Peter Löscher), Adidas (Herbert Hainer) und VW (Martin Winterkorn) teilnehmen. Auch Hambrecht ist dabei. Er sagt, er habe die Einladung "ganz bewusst angenommen".

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Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.