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Insektenplage Thripse: So erkennen Sie den Pflanzen-Schädling und bekämpfen ihn

Thripse sind kleine Insekten, die sich vom Zellsaft von Pflanzen ernähren.
Thripse sind kleine Insekten, die sich vom Zellsaft von Pflanzen ernähren.
© Tomasz Klejdysz / Getty Images
Thripse sind kleine Insekten, die sich vom Zellsaft einer Pflanze ernähren. Dabei schädigen Sie die Wirtspflanze soweit, dass diese eingehen kann. Wer den Befall früh erkennt, kann die Schädlinge wirksam vertreiben.

Thripse (Thysanoptera) durchbohren mit ihren Mundwerkzeugen die Oberfläche von Blättern. Erkennbar sind die Insekten an ihren einen bis drei Millimeter langen Körpern mit schwarzbrauner Färbung. Einige besitzen schmale Flügel, die ein schwarz-weißes Streifenmuster aufweisen. Sie werden häufig auch Fransenflügler genannt und gehören zu einer Ordnung der Insekten, die weltweit etwa 5.500 Arten umfasst. Ihre Nahrung ist der Zellsaft von Pflanzen und das macht die Tiere zu unbeliebten Zimmergenossen. Wie Sie einen Befall erkennen und Thripse wirksam bekämpfen? Tipps im Überblick.

Thripse-Befall erkennen

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Die kleinen Tierchen sind schwer erkennbar, deswegen bemerken Sie den Befall meistens erst, wenn sich größere Ansammlungen von Thripse und ihren hellgrünen Larven auf der Unterseite von Blättern befinden — und bereits Blattverletzungen deutlich zu sehen sind. Mit ihren Mundwerkzeugen fressen sich die Fransenflügler durch die Blätter. So gelangt Luft in das Innere der Pflanzenzellen. Die befallenen Stellen beginnen silbrig-weiß zu schimmern. Ist der Befall stark, reagieren Zimmerpflanzen auch mit Wachstumsstörungen. Winzige Kotkügelchen sowie geschädigte Triebe entlarven die Schädlinge ebenfalls. Im schlimmsten Fall kann die betroffene Pflanze so stark geschädigt werden, dass sie eingeht.

Thripse bekämpfen

Anders als Schädlinge, die Nässe bevorzugen, mögen es Thripse trocken. Bei warmen Temperaturen fühlen sich die Tierchen wohl. Deswegen sollten Sie im Sommer ein besonderes Augenmerk auf Ihre Pflanze richten, um einen Befall früh zu erkennen. Haben Sie eine befallene Pflanze identifiziert, separieren Sie diese von den anderen, um zu vermeiden, dass sich die Schädlinge ausbreiten. Nachfolgend einige Tipps, die Sie einzeln oder in Kombination ausprobieren können.

Leimfallen in Blau und Gelb

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Fliegende Thripse können Sie mit Leimtafeln bekämpfen. Am besten in der Farbe blau, weil diese von den Tieren als anziehend empfunden wird. Blautafeln lassen sich einfach in der Erde stecken und fangen geflügelte Tiere ein. Die Methode wirkt allerdings nicht gegen die Larven und auch krabbelnde Tiere gelangen nicht immer dorthin. Deswegen sollten Sie Blautafeln immer in Kombination mit anderen Mitteln anwenden.

Neembaum

Öl des Neembaumes ist ein natürliches Bekämpfungsmittel, denn es stoppt die Entwicklung der Insekten. Dafür müssen Sie die Larven mit etwas Öl bedecken, um deren Entwicklung zu behindern.

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Pflanze nach draußen stellen

Diese einfache wie effektive Methode lässt sich sofort umsetzen, wenn es draußen kalt und feucht ist. Stellen Sie die betroffene Pflanze auf Balkon oder Terrasse, die Schädlinge mögen weder Kälte noch Nässe. 

Kalte Dusche

Es mag komisch klingen, aber verpassen Sie der Pflanze eine kalte Dusche. Der Effekt ist ähnlich, Thripsen mögen keine Nässe und keine Kälte. Decken Sie dabei aber den Boden ab, damit keine Thripse in die Erde fallen.

Nützlinge als Hausmittel

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Fressfeinde der Thripse einzusetzen ist ein natürliches Hausmittel. Dafür eignen sich zum Beispiel Nützlinge wie Florfliegen, Raubmilben oder Marienkäfer. Setzen Sie die Tiere direkt auf die Pflanze, so werden die Fransenflügler und ihre Larven gefressen. Erhältlich sind die Nützlinge im Gartenfachhandel oder online.

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hl

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