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Nachhaltigkeit Wasser sparen: Hilfreiche Gadgets und sieben Tipps für den Alltag

Ein tägliches Ritual: der Wasserhahn läuft
Ein tägliches Ritual: der Wasserhahn läuft
© Boris Jovanovic / Getty Images
Der bewusste Umgang mit Wasser kann Ressourcen und Kosten einsparen. Nützliche Gadgets zum Wassersparen helfen bei dieser Mission. Welche sieben Tipps im Alltag außerdem sinnvoll sind? Mehr Informationen gibt es hier.

Inhaltsverzeichnis

Wasser ist eine Flüssigkeit, die im Alltag täglich Verwendung findet. Dabei kann Wasser flüssig, fest oder gasförmig vorkommen und erfüllt ganz unterschiedliche Zwecke. Der überwiegende Anteil des im Haushalt genutzten Trinkwassers wird für Reinigung, Körperpflege und Toilettenspülung verwendet. So kommt es etwa beim Duschen, Kochen, Trinken, Wäschewaschen oder Putzen zum Einsatz. Nur geringe Anteile nutzen Menschen zum Trinken und für die Lebensmittelzubereitung. In Deutschland liegt der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch von Trinkwasser (im Jahr 2019) bei circa 125 Liter Wasser. Interessant: Vor knapp 30 Jahren verbrauchte ein Einwohner in Deutschland durchschnittlich noch um die 147 Liter Wasser am Tag. Aufgrund einer weltweiten Wasserknappheit ist Wasser aber eine kostbare und schützenswerte Ressource. Wassersparende Gadgets können im Alltag helfen, Wasser einzusparen und es bewusster zu verwenden.

Wasser sparen im Badezimmer

Ob zum Zähneputzen, duschen, Hände waschen oder als Toilettenspülung – Wasser findet in der Nasszelle häufig Verwendung. Im Badezimmer lässt sich deshalb gut Wasser einsparen. 

Tipp 1: Wassersparender Duschkopf

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Herkömmliche Duschköpfe verbrauchen im Schnitt zwölf bis 15 Liter pro Minute. Wer also zehn Minuten duscht, verbraucht dabei circa 150 Liter Wasser. Abhilfe soll ein wassersparender Duschkopf schaffen. Sie schrauben den Duschkopf wie gewohnt an ihren Duschschlauch an. Der Trick dabei ist, dass der Duschkopf weniger Wasser durchlässt, trotzdem aber den Wasserdruck konstant hält. Das gelingt beispielsweise bei diesem wassersparenden Duschkopf, indem dem Wasser Luft beigemischt wird und so mit Sauerstoff gefüllte Wasserbläschen entstehen.

Tipp 2: Hände waschen und Zähneputzen

Dieser Trick ist simpel, aber wirkungsvoll: Lassen Sie beim Zähneputzen oder Hände einseifen manchmal das Wasser gedankenverloren weiterlaufen? Eine nachvollziehbare Handlung ist dies doch am bequemsten. Tatsächlich können Sie aber, indem Sie die Wasserzufuhr während des Putzens oder Einseifens abstellen, schnell und einfach Wasser sparen.

Tipp 3: Wasserstopper

Ein Wasserstopper hilft dabei, Tipp 2 wirkungsvoll umzusetzen, denn ein Wasserstopp sperrt mit einem Klick die Wasserzufuhr ab. Das ist insbesondere für diejenigen praktisch, die eine Zweigriffarmatur an Waschbecken oder Dusche montiert haben. Das Gadget eignet sich daher für Dusche und Waschbecken. Während des Einseifens können Sie das Wasser kurzzeitig ausbremsen und effektiv Wasser einsparen. Praktischer Nebeneffekt: die eingestellte Temperatur, die bei einer Zweigriffarmatur individuell eingestellt werden muss, bleibt dank Wasserstopp auch bestehen.

Wasser sparen in der Küche

Kochen, den Abwasch machen oder Hände waschen – auch in der Küche wird Wasser regelmäßig benötigt. So lohnt der genaue Blick auf Küchenrituale, um Wasser einzusparen.

Tipp 4: Perlator

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Der Begriff Perlator meint einen Durchflussregler, der auf den Wasserhahn aufgesetzt wird und mit seiner schwer durchlässigen Membran dafür sorgt, dass die Durchflussmenge reduziert wird. Die Montage ist schnell gemacht und der Effekt auf den Wasserverbrauch groß.

Tipp 5: Einhandmischer

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Zweigriffarmaturen bestehen aus einem Regler für warmes und einem für kaltes Wasser. Das Einstellen setzt voraus, dass erst etwas Wasser durchlaufen muss, bis die Temperatur angenehm und passend ist. Ein Einhandmischer ersetzt zwei Regler gegen einen und die ideale Temperatur lässt sich schneller regeln. Die Folge: Wasser wird eingespart und die Handhabung ist zukünftig einfacher.

Wasser sparen im Garten

Im Garten bekommen Sie in Sachen Wasser sparen Unterstützung von der Natur. Natürliches Regenwasser lässt sich ideal zur Bewässerung des Gartens benutzen. Da Regenwasser außerdem einen niedrigeren pH-Wert als kalkhaltigeres Leitungswasser hat, profitieren davon sogar Ihre Pflanzen.

Tipp 6: Regentonne

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Insbesondere für die Bewässerung im Sommer eignet sich das Auffangen von Wasser in einer Regentonne. Solch eine Tonne sollte zwischen 200 und 300 Liter Wasser fassen, es gibt aber auch größere Modelle mit 500 Litern oder noch mehr. Das Wasser sollte allerdings nicht wochenlang ungenutzt im Fass stehen und dreckig werden, deswegen können Sie die benötigte Menge vor dem Kauf einer Regentonne abschätzen und die passende Größe für Ihre Zwecke auswählen. Praktisch sind außerdem Regentonnen mit einem Ausguss, so können Sie einfach und gezielt Wasser aus der Tonne befördern.

Tipp 7: Zisterne

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Noch mehr Regenwasser lässt sich in einer Zisterne sammeln. Wer einen Erdtank als Wasserreservoir nutzen möchte, muss allerdings tief graben und auch tiefer ins Portemonnaie greifen. Das kann sich lohnen, denn unterirdische Tanks fassen bis zu 4.000 Liter Regenwasser und werden direkt an das Regenfallrohr angeschlossen. Herausbefördert wird das Wasser über eine elektrische Tauchpumpe. 

Quellen: Umwelt Bundesamt, Statista, BMU

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