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Bildband "Fetish": Erotische Fantasien mit Peitsche und Hasenöhrchen

Peitsche, Halsband und Handschellen: Der Bildband "Fetish" zeigt ausgefallene erotische Vorlieben. Passend zum Thema kommt das Buch in einer besonderen Verkleidung daher.

"Fetisch" Bildband

Die folgenden Fotografien stammen aus dem Bildband "Fetish", der bei OIO Books erschienen ist.

"Jede Jeck is anders", sagt der Kölner. Das gilt auch für die erotischen Vorlieben. Unter dem Begriff "Fetisch" werden solche Präferenzen versammelt, bei denen die sexuelle Stimulation von einem - oftmals unbelebten - Gegenstand ausgeht. Der bei OIO Books erschienene Bildband "Fetish" versammelt einige dieser Objekte und stellt ungewöhnliche sexuellen Vorlieben zur Schau - in ästhetischen Bildern. 

Neben bekannten Motiven wie Peitsche, Halsband und Handschellen zeigt das Buch auch einige ungewöhnliche Fetische, etwa Catwoman-Kostüme oder Masken mit Hasenöhrchen. Passend zum Thema kommt "Fetish" in einer besonderen Verkleidung daher: Er ist in einen Schutzumschlag aus Lack und Leder gehüllt.

Eine Auswahl von Fetisch-Fotos

Wie bei Bildbänden des OIO Verlags üblich wurden die Fotos nicht eigens für dieses Buch geschossen, sondern sind eine Ansammlung von Bildern, die über sogenannte Mikrostock-Agenturen vertrieben werden. Im Gegensatz zu etablierten Agenturen kaufen sie Unmengen von Bildern über das Netz auf und vertreiben sie zu günstigen Konditionen weiter. Damit sind diese Fotografien zwar nicht exklusiv. Der Fotojournalist Sven Müller, der das Buch zusammengestellt hat, sorgt aber für die entsprechende Qualität der Bildauswahl. Im Falle so mancher hier gezeigter Fetisch-Fotos kann man durchaus sagen: Qualität kommt von Qual.

Der Bildband "Fetish. Erotische Phantasien", herausgegeben von Sven Müller, ist bei OIO Books erschienen. Er enthält 150 Abildungen auf 160 Seiten und kostet 29,00 Euro. Mehr im Internet unter www.oiobooks.com

Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?